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Mo,21.05., 20.15 Uhr -engl. OmU - Erstauff.-

HEARTLAND

Die 26-jährige lesbische Künstlerin Lauren (Velinda Godfrey) zieht nach dem tragischen Tod ihrer Freundin wieder zurück in ihre Heimatstadt in Oklahoma, um dort bei ihrer Familie Trost zu finden. Mit einer Bekehrung zu einem vermeintlich traditionellen, heterosexuellen Leben hat diese Heimkehr jedoch nichts zu tun, anders als ihre Mutter Crystal (Beth Grant) hofft. Stattdessen freundet sich Lauren bei der gemeinsamen Arbeit an einem Marketingkonzept mit Carrie (Laura Spencer), der Freundin ihres Bruders Justin (Aaron Leddick), an, die es genießt, offen mit einer anderen Frau über ihre Gefühle reden zu können. Und als Justin dann für ein paar Tage die Stadt verlässt und die beiden aufgrund eines Tornados gezwungen sind, im Haus zu bleiben, entspinnt sich schließlich auch eine handfeste Affäre zwischen ihnen…
USA 2017, 98 Min., R: Maura Anderson, mit: Velinda Godfrey, Beth Grant, Laura Spencer
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Mo,16.04., 20.15 Uhr -span. OmU - Erstauff.-

MATER

Lena und Celeste lieben sich und wollen unbedingt ein eigenes Kind – und das gefälligst auch auf natürlichem Wege! Doch wie stellen zwei lesbische Frauen das am besten an? Nach gründlichen Überlegungen reift der Plan, sich ins Nachtleben zu stürzen und sich auf die Suche nach dem adäquaten Erzeuger für ihr Baby zu machen – aber wissen soll der von seiner Rolle natürlich nichts! Die Auswahl an potenziellen Kandidaten macht es den beiden Frauen nicht eben leicht, sich zu entscheiden. Doch schließlich fällt ihre Wahl auf Darío, einen gutaussehenden jungen Mann, der immer wieder von der Bar herüber lächelt und einer Nacht mit Celeste nicht abgeneigt zu sein scheint.
Argentinien 2017, R: Pablo D'Alo Abba, mit: Patricio Aranguren, Marina Bellati, Araceli Dvoskin, Luciana Fuks, Tamara Kiper u.a.
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Mo, 19.03.18 , 20.15 Uhr -franz. OmU- Erstauff.-

Verrückt nach Cécile

Océanrosemarie ist Osteopathin und während einer Sitzung beschließt ihre Freundin Fantine mit ihr Schluss zu machen. Die charismatische und sehr gesellige Océanrosemarie braucht nicht lange darüber hinwegkommen. Sie verliebt sich Hals über Kopf in die schöne Fotografin Cécile und setzt alles daran ihr Herz zu erobern. Allerdings gibt es ein Problem: Océanrosemarie hat eine Menge Ex-Freundinnen und eine ziemlich verrückte Familie, und sie mag gute Partys auf denen sich viele Mädchen tummeln. Cécile ist das Gegenteil, sehr zurückhaltend und folgt ihrem Traum, eine erfolgreiche Künstlerin zu werden. Werden sie in dieser spritzig, romantischen Komödie die Liebe zu einander finden?
Fr 2017, 86 Min., ab 6 J. R: Océanerosemarie, Cyprien Vial, mit: Océanerosemarie, Alice Pol, Michèle Laroque
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Mo,19.02.18, 20.15 Uhr -teilw. engl. OmU - Erstauff.-

MIXED MESSAGES

Ein Jahr als Single in der Berliner Queer-Szene - wie aufregend kann das sein?
Mixed Messages folgt der 36-jährigen Dyke Ren (gespielt von Newcomerin Alana Lake), die gerade von London nach Berlin gezogen ist: Erstes bedeutend-unbedeutendes Anbändeln mit einer Berliner Szene-Sängerin, Speed-Dating Sessions mit zahlreichen Frauen, Meditation ''Kurse'' mit begleitender Bondage Einführung sowie aufschlussreiche Gespräche in der Hängematte mit Frauen, die mehr Interesse als nur an ihrem Tinder-Profil haben. Jede der zehn kurzen Episoden gewährt einen interessanten, authentischen und durchaus witzigen Einblick in die Berliner Queer-Szene der Frauen. Zwischen Zweideutigkeit, Verwirrung und dem typischen Zwischen-den-Zeilen Humor lesbischer Berliner Frauen ist der einzige Ausweg, manchmal ein paar gemischte Nachrichten (''Mixed Messages'') zu senden... Die erste Staffel der zehnteiligen Serie jetzt komplett im Kino!
''Mixed Messages zeichnet ein Bild jenseits der Utopie einer alternativen Queer-Szene in Berlin - definitiv gelungen.''
L.MAG
D 2017, 74 Min., ab 12 J. R: Kanchi Wichmann, mit: Alana Lake, Cleo Jacobe, Liz Rosenfeld, Elly Clarke, Anja Kümmel, Sadie Lune u.a.
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Mo, 15.01.18, 20.15 Uhr -engl. OmU- Erstauff.-

MILLIONEN MOMENTE VOLLER GLÜCK

Nach mehr als 20 Jahren erfolgreich in einer Soap, beschließt die Hauptdarstellerin Lainey Allen aus dem Showbusiness auszusteigen. Zusammen mit ihrer Lebenspartnerin und Publizistin Eva Morales zieht sie in ihr Strandhaus an der zentralkalifornischen Küste, um dort gemeinsam zur Ruhe zu kommen und das Leben zu genießen.
Mit dem Umzug kommen einige Veränderungen in Laineys Persönlichkeit zum Vorschein. Als sie sogar von einer Joggingrunde nicht mehr nach Hause findet, drängt Eva auf einen Besuch beim Arzt. Die Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt...
Der Film zeigt einfühlsam die Entwicklung einer Beziehung im Umbruch und ermöglicht die Annäherung an ein sensibles Thema - eindringlich und bewegend gespielt.
''Eines dieser wundervoll-rührseligen Melodramen, die im guten, alten Hollywood 'Frauenfilme' hießen - hier jedoch erstmals mit einem lesbischen Paar.''
queerguru.com
"...so berührend, dass er einen auch lange nach dem Abspann nicht loslässt.''
starrymag.com
USA 2017, 81 Min., 12 J., R: Albert Alarr, mit: Crystal Chappell, Jessica Leccia, Hillary B. Smith, Dendrie Taylor
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Mo, 18.12., 20.15 Uhr - engl. OmU - Erstauff.-

Ein DATE für MAD MARY

Als Mary (Seána Kerslake) nach einem kurzen Aufenthalt im Gefängnis nach Hause zurückkehrt, hat sich alles verändert. Ihre beste Freundin Charlene (Charleigh Bailey) steht kurz vor der Hochzeit, der Mary als Trauzeugin beiwohnen soll. Und wenn es nach der Heimkehrerin geht, am liebsten in Begleitung – doch ihre Freundin ist der Überzeugung, dass sie vermutlich kein Date finden wird. Mary ist entschlossen, ihr das Gegenteil zu beweisen...
Irland 2017, 82 Min., R: Darren Thornton, mit: Seana Kerslake, Tara Lee, Charleigh Bailey
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Mo, 20.11., 20.15 Uhr -engl. OmU. - Erstauff.-

MEIN DOMINANTES LEBEN

Mein Leben. Meine Leidenschaft. Meine Liebe. Wenn Natalie durch die Straßen der Lower East Side geht und die tollen Frauen in den heißesten Clubs der Stadt ihr zu Füßen liegen, denkt man, dass sie mit Männern eigentlich nichts zu schaffen hat. Doch das Gegenteil ist der Fall: Natalie arbeitet als Domina und züchtigt Männer in High-Heels und knappen Lederoutfits. Das geht solange gut, bis sie sich in Jasmine verliebt, die ein großes Problem damit hat, dass Natalie sehr viel Spaß dabei hat, fremde Männer zu erniedrigen. Überfordert mit den Ansprüchen ihrer Freundin, ihres Jobs und der plötzlich greifbaren Erfüllung ihres Traums, Drehbuchautorin zu werden, muss Natalie Entscheidungen treffen – und ein bisschen mehr Dominanz wäre jetzt nicht schlecht...
USA 2010, 75 Min., ab 16 J., R: Irving Schwartz, mit: Nicole LaLiberte, Dawn Noel Pignuola
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Mo, 16.10., 20.15 Uhr - engl. Omu - Erstauff.- in Zusammenarbeit mit dem PERLEN-Filmfest

RAVEN'S TOUCH

Der lang herbeigesehnte, neue Film von den Produzentinnen von ''A PERFECT ENDING'' & ''ELENA UNDONE''. Kate Royce (Traci Dinwiddie ''Elena Undone'') führt mit ihren beiden Teenagern zum Campen an ein abgeschiedenes Plätzchen mitten in einem malerischen Waldgebiet. Sie hofft nicht nur, dass Jack endlich sein Smartphone weglegt und Maya über ihre erste große Liebe hinwegkommt. Kate versucht auch, ihrer gescheiterten Beziehung mit der Ex, Angela, zu entfliehen. Im Wald machen sie rasch unliebsame Bekanntschaft mit der zurückgezogenen Künstlerin Raven (Dreya Weber ''The Gymnast''), die sich augenscheinlich zu große Sorgen um die Unberührtheit des Waldes macht und ein dunkles Geheimnis mit sich trägt. Ihr Nachbar Joe beruhigt Raven, die sich schließlich bei den Campern entschuldigt. Mit subtiler Leidenschaft spannt sich fast unmerklich ein Netz der Anziehung zwischen der resoluten und leicht esoterischen Raven und der bodenständigen Kate, das bald empfindlich gestört wird.
''Zwei Frauen finden in ''Raven's Touch'' die Verbindung, die sie dringend benötigen. Die Ahnung, wie wir alle mit Trauer umgehen und uns für Stärke aufeinander stützen, ist die Botschaft, von der Dreya hofft, dass sie die Leute aus dem Film mitnehmen.'' - After Ellen
USA 2015, 85 Min., ab 16 J., R: Marina Rice Bader, Dreya Weber, mit Dreya Weber, Traci Dinwiddie, David Hayward, Victoria Park, Chris O'Neal, Nad�ge August, Kathe Mazur, Mike McAleer, Isla Weber
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Mo, 18.09 ., 20.15 Uhr - dt. Fass. - Erstauff.-

AXOLOTL OVERKILL

Ausgezeichnet beim SUNDANCE-Filmfestival! Autorin Helene Hegemann hat ihr gefeiertes Buch verfilmt! Die Geschichte der 16-jährigen Mifti (Jasna Fritzi Bauer), die schulschwänzende Tochter eines Kulturfuzzis. Sie lebt zusammen mit ihren zwei Geschwistern in einer Berliner WG ein konfuses Leben zwischen Partys, sexuellen Abenteuern und Drogenexperimenten, während sie ihre widersprüchlichen Gedanken und Gefühle in einem Tagebuch zu verarbeiten versucht.
"Das Buch ist phänomenal und die Autorin und die Autorin ein Phänomen" -SZ
„Noch besser als das Buch“ Die Welt
„Widersprüchliches, unebenes Stück Film…, das zwischen Komödie und Drama, Coming-of-Age-Story und Hipster-Satire pendelt. Das … ist … spannender als hiesiger braver Kinomainstream“ epdFilm
D 2017, R: Helen Hegemann, mit: Jasna Fritzi Bauer, Arly Jover, Mavie Hörbiger, Laura Tonke u.a., Länge: 94 Min., FSK: 12 J.
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Mo, 21.08., 20.15 Uhr - span.. OmU- Erstauff.-

TAKE ME FOR THE RIDE

Sara (gespielt von Samanta Caicedo) ist in der Abschlussklasse und hat keine Lust mehr, sich mit den Mitschülern freundlich zu stellen. Auch ihrer dominanten Mutter will sie es nicht mehr recht und die Freundschaft mit dem Nachbarsjungen aufrechterhalten. Stattdessen sondert sie sich lieber ab, geht in ihr Versteck, um zu rauchen, oder sitzt allein auf den Hügeln über Ecuadors Hauptstadt Quito. Doch eines Tages steht die neue Mitschülerin Andrea (María Juliana Rángel) in ihrem Versteck und will nicht gehen. Die beiden Mädchen teilen nicht nur das Gefühl, fremd zu sein, sondern auch eine Vorliebe für Bücher, Philosophie und Livemusik. So freunden sich die beiden an. Gemeinsam ist man einfach weniger allein. Und allmählich kommen sie sich näher...
Equador 2016, 70 Min., Micaela Rueda, mit: Cassidy Banks, Serena Blair, Ana Foxx u.a.
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Mo, 17.07., 20.15 Uhr - engl. OmU - Erstauff.-

SKIN DEEP

Dramatische Komödie über Freundschaft und den Mut, zu sich selbst zu stehen. Die Story unterhält gänzlich unerwartet: Leah, plötzlich in einer fremden Stadt auf sich alleine gestellt, bekommt ihr Leben an einem Tag und einer Nacht von der quirligen Lesbe Caitlin auf den Kopf gestellt. Die eine, sehr vernünftig und eher vorsichtig, die andere lebensfroh und spontan. Als sich Leah und Caitlin in einem Plattenladen die gleiche CD greifen, beginnt eine nicht alltägliche Bekanntschaft und eine unvergessliche Tour durch die australische Stadt Newtown, samt alkoholischer Exzesse, unbequemer Wahrheiten und Spontan-Tattoos. Als Caitlin ihrer Ex samt neuer Freundin in die Arme läuft, führt dies zu Spannungen zwischen allen Beteiligten und vieles, was verborgen lag, wird nun ans Licht gezerrt... Herzergreifend warm und voller Lebensfreude. ''Ein betörendes Werk, schmerzhaft und gleichzeitig zauberhaft. Ein toller Film, der in vielerlei Hinsicht überraschend und so real wirkt. Großes kleines Kino.'' maschseeperlen.de
Australien 2014, 72 Min., R: Jonnie Leahy, mit: Zara Zoe, Monica Zanetti, Elizabeth Blackmore, Jeanie Drynan, Billie Rose Prichard, Robert Alexander
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Mo, 19.06., 20.15 Uhr - engl. OmU - Erstauff.-

THE BOOK OF GABRIELLE

Die lesbische Gabrielle (Regisseurin und Drehbuchautorin Lisa Gornick) arbeitet an einem erotisch illustrierten Handbuch zum Thema Sex, mit dem verfänglichen Titel "How To Do It". Während einer Autogrammstunde in einer Buchhandlung lernt sie den Buchautoren Saul kennen, dessen Werke sie schon seit ihrer Kindheit liebt und gleichzeitig hasst. In Gesprächen über ihr Buch erzählt Gabrielle Saul immer mehr Details aus ihrem Privatleben und sexuellen Erfahrungen, unter anderem über ihre nicht unkomplizierte Beziehung zu der jüngeren Olivia oder ihrem Wunsch, 'penisfrei' zu leben. Saul hilft Gabrielle zwar dabei, ihr Buch fertig zu stellen, aber es kommen auch jede Menge neue Probleme auf sie zu: Was führt Saul im Schilde? Wohin steuert ihre Amour Fou mit Olivia? Ein wunderschönes, leicht beschwingtes Drama über eine kreative Frau, die es liebt zu lieben. ''Lisa Gornick zeichnet nicht nur im Film viele, wirklich gelungene Cartoons, sie begleitet Ihren Film auch auf Festivals und in die Kinos, wo sie Live-Zeichnen-Events veranstaltet - und Lisa Gornick live, das ist wahrlich ein Erlebnis!'' L.MAG ''Porträt einer starken, talentierten Frau, die es liebt, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, das zeigt: man muss nicht jung sein, um Erotik und Leidenschaft neu für sich zu entdecken.'' MISSY Magazine ''Die lesbische Antwort auf Woody Allen ... ein amüsanter Film über das Erzählen von Geschichten - in Worten, in Bildern, in Fantasien.'' Siegessäule
GB 2016, 80 Min., R: Lisa Gornick, mit: llan Corduner, Anna Koval, Ruth Lass, Joni Kamen, Lisa Gornick, Juha Sorola
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Mo, 15.05., 20.15 Uhr

Die Taschendiebin

Park Chan-wooks Neuverfilmung des Romans „Fingersmith“ von Sarah Waters. Eine einzigartige visuelle Erfahrung voll befreiender erotischer Spannung. Korea in den 1930er Jahren: Die junge Sookee ist eine gerissene Taschendiebin, die sich von der reichen japanischen Erbin Hideko als Dienstmädchen einstellen lässt. So zieht Sookee auf das abgelegene Anwesen, auf dem Hideko mit ihrem Onkel Kouzuki lebt und das sie seit ihrer Kindheit nicht mehr verlassen hat. Zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich etwas Unerwartetes: ein ganz eigenes Begehren, eine ungeahnte Zuneigung, die die Karten der Macht neu verteilt. Was Hideko allerdings nicht weiß: Sookees Anstellung als Dienerin ist Teil eines perfiden Plans, den sie zusammen mit einem Schwindler, der sich als Graf Fujiwara ausgibt, ausgeheckt hat und der vorsieht, dass sie Hideko und ihren Onkel um ihr Vermögen erleichtern. Und zunächst läuft alles wie am Schnürchen – bis ganz unerwartet Sookee und Hideko tiefe Gefühle füreinander entwickeln …
„Ein intelligenter Erotik-Thriller“
Vanity Fair
"Ein brillantes Spiel um Verführung und Verbrechen, in dem auch die Zuschauer wunderbar getäuscht werden." SPIEGEL
"Ein Thriller, klug und voller Pointen."
Zeit-Online
"Ein Film der sinnlichen Gewissheiten...voller Eleganz und Tempo, Drive und Dynamik" Deutschlandradio Kultur

Südkorea 2016, 145 Min (+-,50€), ab 16 j., dt. Fass. R: Park Chan-wook (Old Boy, Stocker), mit: Chung Seo-kyung, Park Chan-wook nach dem Buch von Sarah Waters · K: Chung Chung-hoon • Mit Kim Tae-ri, Kim Min-hee, Cho Jin-woong, Cho Jung-woo u.a.
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Mo, 17.04.17, 20.15 Uhr

SIEBZEHN

Der Gewinnerfilm des Max-Ophüls-Filmfestivals 2017!
Frühsommer am Land, Abtauchen im See, feiern im Stammlokal, Freundschaften und solche, die keine sind. Die 17-jährige Paula ist verliebt in Charlotte. Doch Charlotte ist mit Michael zusammen und die zwei wirken glücklich miteinander. Jeder kleine Hoffnungsschimmer entpuppt sich wieder als Enttäuschung. Oder empfindet Charlotte doch mehr für Paula, als sie sich selbst eingestehen mag? Immer, wenn Paula versucht, sich von Charlotte zu lösen, kommt Lilli ins Spiel. Lilli nimmt weder auf andere Rücksicht noch auf sich selbst. Als gäbe es kein Morgen. Paula kann sich dieser vermeintlichen Leichtigkeit kaum entziehen. Umso schmerzhafter ist die Erkenntnis, dass es ein Morgen gibt.
Diagonale-Jury:
"Die Geschichte über das Suchen und Erproben von Sex besticht besonders durch ihre vielseitig schillernden Figuren sowie die präzisen Beobachtungen von jugendlichem Gefühlschaos, Freude und Schmerz."
C 2016, 92 Min., dt. Fass., R: April Mullen , mit: Natalie Krill, Erika Linder, Sebastian Pigott, Mayko Nguyen
Österr. 2016 R: Monja Art, mit: Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézsy, Alexandra Schmidt, Christopher Schärf, Alexander Wychodil Länge: 103 Min., FSK: 12 J.
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Mo, 20.03.17, 20.15 Uhr

BELOW HER MOUTH

Ein Film von Frauen für Frauen. Eine eher beiläufige Affäre zwischen zwei Frauen entwickelt sich unversehens zu einer Gewissheit, die das Leben der beiden für immer verändern wird. "Hinter dem Drama „Below Her Mouth“ von April Mullen steckt eine rein weibliche Filmcrew. „Wir wollten die aufrichtige Sicht einer Frau in Bezug auf Intimität, Ehrlichkeit, Lust, Sex, Liebe und Dinge, die sie antörnen, zeigen.“, erklärt Mullen via IndieWire. Ein Film über den Moment, wenn man sich unerwartet begegnet und diese Begegnung so tief ist, dass sich zwei Leben schlagartig ändern. Dabei war den Filmemacherinnen wichtig zu betonen, dass es sich hier nicht um eine Coming-out Story handelt sondern schlichtweg um eine Liebesgeschichte." szenelesbe.com
C 2016, 92 Min., dt. Fass., R: April Mullen , mit: Natalie Krill, Erika Linder, Sebastian Pigott, Mayko Nguyen
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Mo, 20.02.17, 20.15 Uhr

LUMA-Sie lebte ein Leben, das ncht ihres war

Die Hausfrau und werdende Mutter Luma alias Jennifer lernt die selbstbewusste, bisexuelle Christiane kennen, und aus ihrer Freundschaft entwickelt sich eine intensive Liebesaff�re, die Luma in ein Gef�hlschaos st�rzt. Katholisch erzogen und hin- und her gerissen zwischen dem Leben mit ihrem Ehemann Georg und den neuen Erfahrungen mit Christiane, wird der Druck f�r Luma immer gr��er, eine Entscheidung treffen zu m�ssen. Regisseurin Silvia Rietdorff hat ihr Herzensprojekt ''Luma'' mithilfe von Crowdfunding finanziert und so einen emotional packenden Spielfilm geschaffen, der zwei sehr unterschiedliche Frauen aufeinander treffen l�sst, die trotz aller widrigen Umst�nde um ihre Liebe k�mpfen.
D 2016, 84 Min., R:Silvia Rietdorff, mit: Melanie Isakowitz, Anja Ressmer, Dirk Talaga, Marc Roberts, Anette Hellwig, Irene Oberrauch
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Mo, 16.01.17, 20.15 Uhr

ALLE FARBEN DES LEBENS

Das ebenso berührende wie humorvolle Porträt einer modernen Familie, die sich nicht mehr am traditionellen Vater-Mutter-Kind-Modell orientiert, sondern viel mehr durch Liebe und Zusammenhalt definiert ist. Der Film versammelt dabei drei Generationen von Frauen mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen und Träumen, die nicht immer einer Meinung sind, aber gemeinsam durch Dick und Dünn gehen. Ein Haus, drei Generationen, vier außergewöhnliche Menschen. Auf den ersten Blick erscheinen sie wie eine typische, moderne New Yorker Familie: Das Haus gehört Großmutter Dolly, die in den unteren Etagen mit ihrer Lebensgefährtin Frances ihren nicht ganz so stillen Ruhestand genießt. Oben wohnt Dollys Tochter Maggie zusammen mit der 16-jährigen Enkelin Ramona, die sich jedoch selbst Ray nennt und bereits seit Jahren als Junge lebt...
USA 2015, 87 Min., ab 12 J., R:Gaby Dellal, mit: Elle Fanning (Somewhere, Babel), Naomi Watts, Susan Sarandon
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Mo, 19.12., 20.15 Uhr

SAND DOLLARS

Sonne im Winter... Autorenfilm-Ikone Geraldine Chaplin spielt Anne ausdrucksstark als verletzliche und doch zu allem entschlossene Frau, die hin- und hergerissen ist zwischen der Sehnsucht nach einer letzten großen Liebe und der Ahnung, dass diese zum Scheitern verdammt ist. Das provokante Beziehungsdrama um gegenseitige Ausbeutung unter karibischer Sonne wird von der Dominikanische Republik ins Oscar-Rennen geschickt. Noeli (Yanet Mojica) aus der Dominikanischen Republik ist zwanzig und bildhübsch. Auf den endlos langen Stränden des Urlaubsparadieses gibt sie Sextouristen die Illusion, geliebt zu werden, doch in Wirklichkeit zockt sie die Männer mit ihrem Freund Yeremi (Ricardo Ariel Toribio) zusammen eiskalt ab. Mit Anne (Geraldine Chaplin), einer eleganten alten Dame aus Europa, läuft das Spiel anders. Schon seit drei Jahren ist Anne unsterblich in Noeli verliebt und Noeli ist scheinbar nicht nur des Geldes wegen mit ihr zusammen. Nachdem Anne ihr ein Visum besorgt hat, könnte der große Traum des Mädchens in Erfüllung gehen: fortgehen von hier, ein neues Leben in Europa beginnen. Doch was wird dann aus Yeremi? Und was aus ihr und Anne?
Ein Film von Laura Guzmán und Israel Cárdenas, mit Geraldine Chaplin und Yanet Mojica DOM/MEX/RA 2014, 85 Minuten, spanisch/englisch/französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
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Mo, 21.11., 20.15 Uhr

BARASH

Die 17-jährige Naama Barash lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Tel Aviv. Eines Tages taucht Dana in der Schule auf: blond, wunderschön und wilder als alle anderen. Sie ist die erste, die Naama küssen darf, und nimmt sie mit zu den verbotenen Partys. Währenddessen gibt es Gerüchte, dass Naamas Schwester Liora mit einem Araber zusammen sei... Wen und wie die Barash-Schwestern lieben, stellt ihre Familie auf eine harte Probe. Ein Film über erster Liebe, die Suche nach dem eigenen Ich und die Frage, wie frei man als junge Frau im heutigen Israel leben kann. Für sein vielschichtiges Drehbuch und seine hinreißende Nachwuchsdarstellerinnen wurde Barash auf dem Internationalen Filmfestival Haifa mit gleich drei Preisen ausgezeichnet.
Ein Film von Michal Vinik, IL 2015 · 85 Minuten · hebr. OF mit dt. UT
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Mo, 17.10., 20.15 Uhr

LOOPING

Shooting-Star JELLA HAASE (4 Könige, Fuck Ju Göhte) und MARIE LOU -SELLEM (Exit Marrakech). Die Berliner Regiedebütantin Leonie Krippendorff hat für ihr intimes Frauen-Porträt eine sinnliche Bildsprache gefunden, bei der die Kamera dicht auf den Körpern der Figuren bleibt und ihre Suche nach Halt und Nähe mit traumwandlerischer Poesie einfängt. In der Rolle der introvertierten Leila brilliert Nachwuchsdarstellerin Jella Haase, die seit Lollipop Monster (2011) auf widerspenstige Figuren spezialisiert ist und für ihre Auftritte als prollige Tussi Chantal in Fack ju Göhte (2013) und Fack ju Göhte 2 (2015) bei der Berlinale 2016 als Shootingstar ausgezeichnet werden wird. Leila ist 19 und ein Rummel-Kind. Doch zwischen Auto-Scooter und Zuckerwatte versteht das sensible Mädchen keiner. Nicht mal ihre beste Freundin Sarah, in die sie heimlich verliebt ist. Als eine chaotische Nacht in der Notaufnahme endet, lässt sich Leila freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen. Dort teilt sie sich das Zimmer mit der der schüchternen Frenja (35) und der geheimnisvollen Ann (52). Obwohl die Frauen so unterschiedlich sind – Frenja ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, Ann hat sich ihr Leben lang gegen feste Bindungen entschieden – kommen sich die Drei schnell immer näher. Sie begehren sich und verlieben sich ineinander. Nachts büchsen sie aus der Klinik aus, baden zusammen im Pool, ziehen feiernd durch Clubs. Leila fühlt sich auf einmal erkannt und aufgehoben. Doch traut sie sich auch ohne den Kokon dieser Liebe wieder in die Achterbahn der Außenwelt?
D 2016, 106 Min., R: Leonie Krippendorff, mit: mit Jella Haase, Lana Cooper, Marie-Lou Sellem und Markus Hering, Christian Kuchenbuch, Henning Peker, Luisa-Céline Gaffron, Maëlle Giovanetti, Swantje Wascher u.a.
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Mo, 19.09., 20.15 Uhr

Für immer eins

Io e Lei / Me, myself and her
Federleicht im Ton, brillant in Szene gesetzt und mit zwei Hauptdarstellerinnen, die uns mit ''Grande Bellezza'' in ihr leidenschaftliches Leben und Lieben führen. Wie ein Aperol Spritz für die Seele! Alles ist perfekt. Alles ist Amore. Restaurant-Besitzerin Marina, wunderschöner ehemaliger Schauspiel-Star, und die umwerfende Architektin Federica sind ein Traumpaar. Beide stehen erfolgreich mitten im Leben, sind seit fünf Jahren unzertrennlich und lieben ihren Kater Bengal. Doch die glatte römische Marmor-Fassade zeigt feine Risse... Federica war verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Noch gibt es Momente, in denen es ihr schwerfällt, zu ihrer lesbischen Beziehung zu stehen, was Marinas Stimmung mitunter verhagelt. Als eine ehemalige Flamme Federicas unvermittelt auftaucht, stehen beiden Frauen stürmische Zeiten bevor.
Ital. 2015, 102 Min., ital. OmU, R: Maria Sole Tognazzi, mit: Margherita Buy, Sabrina Ferilli, Fausto Maria Sciarappa, Domenico Diele, Antonio Zavatteri, Anna Bellato, Massimiliano Gallo, Ennio Fantastichini
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Mo, 15.08., 20.15 Uhr - st. Synchr.

Freeheld-Jede Liebe ist gleich


JULIANNE MOORE (STILL ALICE) glänzt erneut mit einer starken Performance in dem behutsam erzählten Film nach wahren Begebenheiten um den Kampf um Gleichberechtigung gleichgeschichtlicher Paare. Unterhaltsam und eindringlich in Szene gesetzt. Die selbstbewusste Laurel Hester ist erfolgreich in ihrem Job als Polizistin und sie steht kurz davor, die Karriereleiter weiter nach oben zu steigen. Dass sie lesbisch ist, verschweigt sie ihren Kollegen - auch als sie mit Stacie, die sie in einer Disco kennengelernt hat, zusammenzieht. Erst als Laurel erfährt, dass sie tödlich an Krebs erkrankt ist, bekennt sie sich offen zu Stacie und zieht vor Gericht, um Rente für sie zu erstreiten. Neben Julienne Moore glänzt auch auf Ellen Page als sympathische, jungenhafte Lebenspartnerin und Michael Shannon als Kollege. Und Steve Carell hat einen wunderbaren Auftritt als Aktivist...
USA 2015, R: Peter Sollett, mit: Julianne Moore, Ellen Page, Michael Shannon, Steve Carell u.a., Länge: 103 Min., FSK: 12 J.
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Mo, 18.07., 20.15 Uhr´- engl. OmU

ALL ABOUT E


Die hübsche Elmira, kurz E genannt, hat alles was frau sich wünscht: Sie ist betörend sexy und arbeitet als DJane in den angesagtesten Gay Clubs Sydneys. Die Damen werfen sich ihr an den Hals und zusammen mit ihrem Manager und besten Freund Matt besitzt sie eine stylische Bude. Es gibt nur ein großes Problem: E wurde von ihrer großen Liebe Trish verlassen und ist bei ihren sehr konservativen Eltern nicht geoutet. Als Matt und E einen Koffer voller Bargeld finden, scheint sich ihr Traum von einem eigenen Club zu erfüllen wäre da nicht der Psychopath Johnny Rock, dem das Cash gehört und der sich sofort an die Fersen der Beiden heftet. Einziger Ausweg? Ins wilde Outback, wo sich E zu Trish flüchtet und den Mut finden muss, ihren Traum und ihre Liebe wahrhaft zu leben. Ein spannendes Roadmovie (nicht nur) für Frauen, ganz in der Tradition von PRISCILLA - KÖNIGIN DER WÜSTE.
''Humor, Spannung und ein atemberaubendes Finale für Jede(n) etwas dabei!'' San Francisco Chronicle
''Eine überzeugende Mischung aus Drama und spannungsreicher Kriminalstory, die in einem packenden Finale gipfelt, das einem eine runde und liebenswerte Auflösung präsentiert.'' Fresh
Austral. 2015, 93 Min., R: Louise Wadley, mit: Mandahla Rose, Julia Billington, Brett Rogers, Simon Bolton, Kim Antonios Hayes u.a.
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Mo,16.05., 20.15 Uhr - schwed. OmU

GIRLS LOST


Kim, Momo und Bella sind beste Freundinnen – und irgendwie feinfühliger und reifer als die Anderen. In der Schule werden sie dafür gnadenlos gemobbt. Am meisten leidet Kim darunter, die sich so fühlt, als stecke sie ganz im falschen Körper. Da passiert ein Wunder: Der Nektar einer sonderbaren schwarzen Blume aus Bellas Züchtung verwandelt die Mädchen über Nacht in Jungs. Auf einmal sind sie keine Außenseiterinnen mehr! Mit neuem Körpergefühl verliebt sich Kim sogar: in den süßen, aber brutalen Dieb Tony, der selbst nicht so genau weiß, wer er eigentlich ist. Als die Blume ihre Wirkung verliert, ist Kim jedes Mittel recht, um wieder zum Jungen zu werden...
Basierend auf dem schwedischen Jugendbuch-Besteller "Pojkarna" (2011) von Jessica Schiefauer ist GIRLS LOST ein zauberhaftes queeres Märchen über das Aufbegehren aller Sinne und die schwierige Suche nach dem wahren Ich. Ein Film mit hinreißenden NachwuchsdarstellerInnen, der verträumt zwischen Fantasy, Coming-of-Age und Teenager-Romanze wandelt – und mit beeindruckender Leichtigkeit alle üblichen Geschlechter¬grenzen verwischt.
Ein Film von Alexandra-Therese Keining · Schweden 2015 · 106 Minuten · Mit Tuva Jagell, Emrik Öhlander, Louise Nyvall, Alexander Gustavsson, Wilma Holmén, Vilgot Ostwald Vesterlund, Mandus Berg, Adam Dahlgren und Filip Vester hier.

Mo,18.04., 20.15 Uhr - dt. Synchr.

LA BELLE SAISON - Eine Sommerliebe


Im Frankreich der 1970er Jahre zieht die 23-jährige Delphine (Izïa Higelin) vom Bauernhof ihrer Eltern nach Paris, um Engstirnigkeit und ländlichen Moralvorstellungen zu entkommen. Dort lernt sie die extrovertierte Carole (Cécile de France) kennen, mit der sie sich gemeinsam in der Frauenrechtsbewegung engagiert und sich sogleich unsterblich in sie verliebt. Es dauert nicht lange, bis auch Carole, die noch nie mit einer Frau zusammen war, ihre Gefühle für Delphine entdeckt. Ihre stürmische Affäre wird jäh unterbrochen, als Delphines Vater (Jean-Henri Compère) schwer erkrankt und sie aufs Land zurückkehren muss, um ihrer Mutter (Noémie Lvovsky) bei der Arbeit auf dem elterlichen Bauernhof zu helfen. Von Sehnsucht getrieben, beschließt Carole ihren langjährigen Freund zu verlassen und Delphine zu folgen. Für die beiden Frauen beginnt ein Sommer voller leidenschaftlicher und glücklicher Momente. Als das idyllische Landleben jedoch erste Schattenseiten zeigt, muss Delphine schon bald entscheiden, wie offen sie zu ihrer Liebe stehen kann.
Feinfühlig, sinnlich und bewegend erzählt Regisseurin Catherine Corsini (DIE AFFÄRE) die Liebesgeschichte zweier gegensätzlicher Frauen zwischen Leidenschaft und gesellschaftlicher Erwartungshaltung. Cécile de France (DER JUNGE MIT DEM FAHRRAD) als extrovertierte, freiheitsliebende Städterin und Izïa Higelin (HEUTE BIN ICH SAMBA) als Mädchen vom Land, das versucht den Konventionen zu trotzen, sind das pulsierende Herz des Films. Während die beiden durch ihr eindringliches, mitreißendes Spiel begeistern, fängt Corsini in wunderschön komponierten Bildern die Aufbruchsstimmung und den Geist der 70er Jahre ein. LA BELLE SAISON – eine inspirierende Ode an die Freiheit, das Leben und die Liebe. Für ihre Darbietung wurde Cécile de France unlängst für den César in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert.
Ein Film von Catherine Corsini · Frankreich 2015 · 105 Minuten · Mit Cécile der France, Izïa Higelin, Noémie Lvovsky, Kévin Azaïs, Laetitia Dosch u.a.
Mehr Infos gibt es
hier.

Di, 05.04., 20.15 Uhr - st. Synchr.-Vorpremiere

Freeheld-Jede Liebe ist gleich


JULIANNE MOORE (STILL ALICE) glänzt erneut mit einer starken Performance in dem behutsam erzählten Film nach wahren Begebenheiten um den Kampf um Gleichberechtigung gleichgeschichtlicher Paare. Unterhaltsam und eindringlich in Szene gesetzt. Die selbstbewusste Laurel Hester ist erfolgreich in ihrem Job als Polizistin und sie steht kurz davor, die Karriereleiter weiter nach oben zu steigen. Dass sie lesbisch ist, verschweigt sie ihren Kollegen - auch als sie mit Stacie, die sie in einer Disco kennengelernt hat, zusammenzieht. Erst als Laurel erfährt, dass sie tödlich an Krebs erkrankt ist, bekennt sie sich offen zu Stacie und zieht vor Gericht, um Rente für sie zu erstreiten. Neben Julienne Moore glänzt auch auf Ellen Page als sympathische, jungenhafte Lebenspartnerin und Michael Shannon als Kollege. Und Steve Carell hat einen wunderbaren Auftritt als Aktivist...
USA 2015, R: Peter Sollett, mit: Julianne Moore, Ellen Page, Michael Shannon, Steve Carell u.a., Länge: 103 Min., FSK: 12 J.

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Mo, 21.03., 20.15 Uhr-span. OmU

LIZ IN SEPTEMBER


Jedes Jahr feiert Partygirl Liz (Patricia Velasquez) ihren Geburtstag mit ihren Freunden am Strand. Doch dieses Jahr ist die Situation anders: Liz ist krank. Weil sie dies jedoch nicht vor ihrer Clique zugeben möchte, plant sie ihre Party wie gewohnt.
Venezuela 2014, 100 Min., span. OmU, R: Fina Torres mit Patricia Velasquez, Mimi Lazo
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Mo, 15.02., 20.15 Uhr

Der Sommer von Sangaile


Tanzende Loopings und Pirouetten von Kunstfliegern elektrisieren die 17-jährige Sangailė. Aber sie hat Höhenangst und könnte sich nie in ein Cockpit setzen. Schweigsam und verschlossen verbringt sie den Sommer auf dem Land in der Ferienvilla ihrer Eltern und besucht so oft wie möglich die nahe gelegenen Flugshows. Dort begegnet sie Auste, die mit beeindruckender Selbstbestimmung und Phantasie ihren Alltag gestaltet. Austes offensive Unbefangenheit fasziniert Sangailė. Gemeinsam probieren die beiden Mädchen alles aus, was das Landleben zu bieten hat. Schnell kommen sie sich dabei näher. Als Sangailė Auste schließlich ihr intimstes Geheimnis entdecken lässt, empfindet sie eine ungewohnte Geborgenheit, aus der sie den Mut schöpft, ein erstes Mal zu fliegen. In schwerelosen, lichtdurchfluteten Kinobildern fügt Alanté Kavaïté die isolierten Gefühlswelten zweier gegensätzlicher Mädchen zum Universum einer jungen Liebe. Einfühlsam und mit sinnlicher Intensität erzählt sie von tiefer Nähe, leidenschaftlicher Hingabe und labilen Kollisionen, von Verletztheit und Selbstvertrauen.
Litauen / Frankreich / Niederlande 2015, 88 Min, R: Alanté Kavaïté, mit: Julija Steponaitytė, Aistė Diržiūtė, Jūratė Sodytė, Martynas Budraitis
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Mo, 18.01., 20.15 Uhr-schwed. OmU

DYKE HARD


Nachdem die hippe Lesbenband Dyke Hard mit ihrer ersten Single einen Megahit gelandet hat, kommt es zum kreativen Kollaps. Die Frontfrau setzt sich ab, und die Restband steht kurz vor dem Aus, als die Mädels von einer Battle of the Bands in „the big city“ erfahren, die in drei Tagen stattfindet und bei der sie ihre Karriere kickstarten wollen. Ein Road-Abenteuer voller Gefahren, Intrigen und Hindernisse nimmt seinen Lauf. Die Frauen landen in einem Geisterhaus und danach unschuldig im Todestrakt. Mit Hilfe eines schwulen Gefängniswärters gelingt ihnen die Flucht. Es kommt zu einer Verschnaufpause bei einer Bilderbuch-Oma mit versteckter Agenda, während der sie beinahe ihr Ziel aus den Augen verlieren. Aber das Blatt wendet sich erneut, und nach einem Kampf mit Cyborgs und Ninjas schaffen sie es gerade noch zum Bandwettstreit. Trash as trash can! ist das ehrgeizige Motto dieses irren Camp-Sexploitation-Horror-Trash-Musicals garantiert ohne jeglichen guten Geschmack. Ein augenzwinkernder, mit halsbrecherischem Tempo inszenierter, polymorph-perverser Spaß, der sich bezüglich seines Kultpotenzials durchaus mit John Waters, Russ Meyer und der Austin-Powers-Reihe messen kann.
Schweden 2014, 94 Min., R: Bitte Andersson, mit: Peggy Sands, Alle Eriksson, M Wågensjö, Lina Kurttila
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Mo, 14.12., 20.15 Uhr - Dt. Fassung-Vorpremiere
Achtung! Im Dezmber bereits am 2. Montag im Monat...

CAROL


Herausragend eleganter Film nach Patricia Highsmith! Zwei Frauen in den Fünfzigerjahren, die aller Widerstände zum Trotz zueinander finden... Therese arbeitet 1952 in einem New Yorker Kaufhaus. Sie hat einen Freund, ist aber dennoch wie vom Donner gerührt, als sie die Society-Dame Carol Aird zum ersten Mal sieht. Die beiden Frauen kommen sich näher. Carol steht vor den Trümmern ihrer Ehe und kämpft um das Sorgerecht für ihre Tochter. Als sie Abstand von ihrem verständnislosen Ehemann gewinnen will, fährt sie ziellos Richtung Westen und nimmt Therese mit. In einem Motel lieben sich die beiden Frauen zum ersten Mal - und werden von einem Detektiv gefilmt. Basierend auf Patricia Highsmith' 1952 unter dem Pseudonym Claire Morgan entstandenen Roman "Salz und sein Preis", schuf Todd Haynes einen eleganten und exquisiten Frauenfilm, wie ihn Hollywood auch in den Fünfzigern nicht schöner hinbekommen hätte. Der Film mit seiner perfekt auskalibrierten Geschichte und seiner traurigen Grundstimmung ist vor allem eine Verbeugung vor seinen beiden Hauptdarstellerinnen: Cate Blanchett und Rooney Mara sind als potenziell tragische Liebende ganz einfach eine Wucht.
5 Sterne
THE GUARDIAN
"Wie Therese kann man auch als Zuschauer von dieser Carol kaum genug bekommen."
DIE ZEIT
"Cate Blanchett begeistert...mit einer majestätisch kontrollierten Performance"
SPIEGEL ONLINE
GB/USA 2015, 118 Min., R: Todd Haynes, mit: Cate Blanchett, Rooney Mara, Kyle Chandler
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Mo, 16.11., 20.15 Uhr: engl. OmU-

DUKE OF BURGUNDY


In einem alten herrschaftlichen Haus irgendwo in Europa leben die Insektenforscherinnen Evelyn und Cynthia. Ihre Tage laufen immer nach dem gleichen Muster ab: die strenge Cynthia widmet sich ihrer wissenschaftlichen Arbeit, während Evelyn zu entwürdigenden Tätigkeiten abkommandiert wird. Bald wird klar, dass es sich dabei um das alltägliche erotische Ritual eines Liebespaars handelt. Niemand stört sie in ihrer idyllischen ländlichen Abgeschiedenheit, in der ihre einzigen sozialen Kontakte regelmäßige Vorträge über Schmetterlinge und Grillen vor weiblichem Publikum sind. Doch im Laufe des Herbsts verändert sich das Machtverhältnis zwischen den beiden Frauen und ihre Rollenspiele nehmen die Züge eines subtilen Psychothrillers an. Eines Tages hält sich Cynthia nicht mehr an das verabredete Codewort…
R: PETER STRICKLAND · UK 2014 · 106 MINUTEN · ENGLISCHE ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN · MIT SIDSE BABETT KNUDSEN UND CHIARA D‘ANNA U.A.
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Mo, 19.10., 20.15 Uhr: niederl. OmU - in Zusammenarbeit mit dem PERLEN-Filmfest

ZOMER - NICHTS WIE RAUS!


Die schweigsame Anne ist sechzehn. Sie lebt in einem südholländischen Kaff, wo die Menschen entweder an die heilige Maria oder an die alles bestimmende Kraft des nahen Kraftwerks glauben. Vielleicht ist es Magie, die aufgeladene Atmosphäre oder einfach nur Annes Sehnsucht nach Veränderung, die in diesem heißen Sommer alles anders werden lassen.
EIN FILM VON COLETTE BOTHOF · NL 2014 · 95 MINUTEN · NIEDERLÄNDISCHE OF MIT DEUTSCHEN UT · MIT SIGRID TEN NAPEL, JADE OLIEBERG, MARTIJN LAKEMEIER U.A.
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21.09., 20.15 Uhr: engl. OmU

Beste Freundinnen für immer


Dramödie über zwei Freundinnen, die für ein Workshop vorgeben, ein Paar zu sein - bis sie Gefühle füreinander entwickeln. Die beiden besten Freundinnen Kat und Samantha gehen zeitlebens durch dick und dünn und kennen sich in- und auswendig. Beide haben kein Glück in der Liebe und schlagen sich gemeinsam als Single durchs Leben. Zu ihrem 40. Geburtstag bekommt Kat von ihrer Mutter und Freunden den gutgemeinten Gutschein für ein Paartherapie-Wochenende geschenkt, um endlich eine funktionierende Beziehung zu führen. Um sich ein schönes Wochenende zu machen, da die Paartherapie auch Annehmlichkeiten wie einen Pool und Massagen beinhaltet, beschließen die beiden Freundinnen gemeinsam hinzufahren und sich als lesbisches Paar auszugeben. Dabei zeigt sich mit der Zeit, dass die beiden vielleicht doch mehr als Freundschaft füreinander empfinden könnten…
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Mo, 17.08., 20.15 Uhr

Das trazurige Leben der Gloria S.

Durchgeknallte, bitterböse Komödie über starke Frauen (und Schauspielerinnen: mit NINA KRONJÄGER und INGA BUSCH) in der Krise, zwischen Glamour und Hartz IV, Kunst und Katastrophen, schlechtem Theater und dem harten Leben. Die Regisseurinnen Ute Schall und Christine Groß haben Erfahrungen mit der Frauen-Filmgruppe hangover ltd.* und der Berliner Volksbühne gemacht und wissen genau, wovon sie erzählen!
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Filmregisseurin Charlotte hat eine künstlerische Krise – also will sie mal einen richtig politischen Film machen und tief in das Leben sozial benachteiligter Frauen eintauchen. Auf der Suche nach einer alleinerziehenden Hartz-IV-Empfängerin lernt sie Gloria Schneider kennen, die auf den ersten Blick ein ideal trauriges Leben zu führen scheint. Was Charlotte nicht weiß: Gloria Schneider ist eine (mäßig erfolgreiche) Off-Theater-Schauspielerin, die beim Casting ihre wirklich prekär lebenden Mitbewerberinnen mühelos mit einer falschen Lebensgeschichte an die Wand spielt und sich Charlotte schnell als Idealbesetzung empfiehlt. Aber wirklich gut geht es Gloria tatsächlich nicht: das Geld ist knapp, die Freundin genervt und ihre Theatergruppe alles andere als talentiert. Gloria braucht diesen Film und Charlotte eine traurige Heldin – also wird gedreht, bis der Schwindel auffliegt...
USA 2013, 90 Min., Regie: Andrew Putschoegl, mit: Tara Karsian, Andrea Grano, Sigrid Thornton, Sean Maher, Larisa Oleynik, Molly Hagan, Russell Sams, Patrick O'Conner, Richard Moll, Jeffrey Vincent Parise, Dan Gauthier, Jenny O'Hara, Pat Carroll
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Mo, 20.07., 20.15 Uhr - Erstauff.- engl. Omu

GIRLTRASH-ALL NIGHT LONG

Die romantisch-rasante Komödie glänzt mit eingängigen Gesangseinlagen und beschert uns zudem ein Wiedersehen mit unseren Darlings aus THE L WORD: Clementine Ford (Molly), Kate French (Niki) und Rose Rollins (Tasha) Von den THE L WORD, D.E.B.S. & ITTY BITTY COMMITTEE Macherinnen.
Die zwei Freundinnen und ambitionierten Rockmusikerinnen Daisy und Tyler müssen es unbedingt pünktlich zu ihrem wichtigen Auftritt beim "Battle of the Bands"-Contest schaffen. Pech nur, dass ihr Auto den Geist aufgibt und sie in dieser Nacht auch noch Daisys schüchterne Schwester Colby mit der Schauspielerin Misty verkuppeln sollen...
''Als Zuschauer/in hat man drei Ohrwürmer bekommen und ist von den guten Production-Values geflasht. So wie es sein soll, ein guter Film.''
Sissy
''Die Songs sind toll in die Handlung integriert und bringen die Geschichte vorwärts, erzeugen gute Laune und sind sehr professionell und beschwingt in Szene gesetzt. Hier werden zwischen-frauliche Probleme mit viel Humor durchdekliniert.''
Fresh
''Genau der richtige Gute-Laune-Film zum Vorglühen vor einer Partynacht.''
L.Mag
R: Alexandra Kondrackem, USA 2014, 86 Min., mit Lisa Rieffel, Michelle Lombardo, Gabrielle Christian, Mandy Musgrave, Rose Rollins u.a.
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Mo, 15.06., 20.15 Uhr - Erstauff.- engl. OmU

APPROPRIATE BEHAVIOR, einfach ungezogen

Regisseurin, Autorin und Hauptdarstellerin Desiree Akhavan entführt uns in APPROPRIATE BEHAVIOR – EINFACH UNGEZOGEN in die quirlige Welt von Shirin, umwerfend attraktive Tochter von Exil-Iranern aus gutem Hause. Niemand in ihrer Familie darf wissen, dass sie eigentlich auf Frauen steht, und Ex-Freundin Maxine will ihr einfach nicht aus dem Kopf. Sie versucht alles, um die gescheiterte Beziehung zu vergessen und stürzt sich samt Dildo in der Hand Hals über Kopf in Brooklyns Bohème, bevölkert von Möchtegern-Künstlern, politisch überkorrekten Lesben und Marihuana-affinen Single-Vätern.
Wir lachen und wir leiden mit Shirin und erkennen: sie ist wie wir. Mitsamt ihrer Unsicherheiten und Stärken und stets auf der Suche nach dem Happy End. Eine von Kritikern weltweit hochgelobte und durch und durch charmant leichtfüßige Komödie, die selbst dem größten Liebesmuffel ein Lächeln auf die Lippen zaubert.
''Ein bestechendes Filmdebüt.'' A.O. Scott
- The New York Times
''Eine witzige, unkonventionelle Komödie.'' Anna Smith
- Elle UK
''Witzig, einzigartig und unangepasst.''
-Indiewire
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Mo, 18.05., 20.15 Uhr - Erstauff.

L-Kurzfilmnacht

Die Maid und die Prinzessin (The Maiden and the Princess)
Ein Film von Ali Scher, AU 2011, 18 Minuten
Stella
Ein Film von Frederik Geisler, Deutschland 2014, 19 Minuten
Die andere Frau (L’autre femme)
Ein Film von Marie Ka, Südafrika 2013, 12 Minuten
M wie Martha
Ein Film von Lena Knauss (Kirschrot), Deutschland 2015, 25 Minuten
Luftballon (Luftbalong)
Ein Film von Jenni Lee, Norwegen 2011, 11 Minuten
Gesamtlänge: 85 Min.
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Mo, 20.04., 20.15 Uhr - WoMonGay-L-Filmnacht - Erstauff.- engl. OmU

AROUND THE BLOCK

Christina Ricci spielt in dem Drama Around the Block eine ambitionierte Lehrerin an einer Problemschule in Sydney, die sich eines jungen Aborigines annimmt.
Die junge Amerikanerin Dino Chalmers (Christina Ricci) beginnt ihren Dienst an einer Schule in der Problemgegend Redfern, einem armen Vorort Sydneys, und erkennt schnell, dass den Schülern mit normalem Unterricht nicht geholfen ist. Also versucht die Literaturlehrerin mit der Hilfe von Shakespeare und eines Theaterprojektes die Schüler aus ihren tristen Alltag zu reißen. Bei dem jungen Aborigine Liam (Hunter Page-Lochard) treffen ihre Bemühungen auf fruchtbaren Boden. Doch Liam droht durch die Probleme des Milieus, in dem er und seine Familie lebt, und dem Zerfall seiner Familie zu zerbrechen. Als ein anderer junger Aborigine von der Polizei getötet wird und Krawalle den Stadtteil erschüttern, kann Dino nur hilflos zusehen. Und Liam steht an einem Scheideweg: Den scheinbar vorbestimmten Weg des Niedergangs wählen oder einen Ausweg durch die Kraft der Imagination suchen.
Australien/USA 2014, 104 Min., R: Sarah Spillane, mit: Christina Ricci, Andrea Demetriades, Ruby Rose
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Mo, 16.03., 20.15 Uhr - Erstauff.

LIEB MICH

Die sympathische, zupackende Kathrin führt ein ganz normales Leben: sie ist mit Peter verheiratet, hilft ihm in seinem Sanitärbetrieb, sie kommen einigermaßen zurecht. Als Sohn Nicki eingeschult wird, lernt sie die neue Lehrerin kennen, die so attraktiv ist, dass die Mütter Angst um ihre Männer haben. Doch Elena ist lesbisch. Für Kathrin öffnet sich plötzlich eine neue Welt, sie beginnt eine Affäre, und Peter sieht hilflos zu. Doch was kommt nach dem Rausch? Für welches Leben soll sich Kathrin entscheiden? Gemeinsam mit Elena und Peter findet sie zu einer überraschenden Lösung... D 2000, 85 Min., R: Maries Pfeiffer, mit: Julia Richter, Naomi Krauss, Oliver Stokowski, Jannick Dittmann, Iris Radunz, Gabriela Maria Schmeide (Frau Müller muss weg)
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Mo, 16.02., 20.15 Uhr - WoMonGay-L-Filmnacht - Erstauff.-

52 TUESDAYS

Die 16-jährige Billie kann kaum glauben, dass ihre Mutter sich einer Geschlechtsanpassung unterziehen will. Aber James – so der neue Name – hat sich zeitlebens gewünscht, ein Mann zu sein. Ein Jahr wird die kräftezehrende Reise der Veränderung dauern. Als Billie erfährt, dass sie so lange bei ihrem Vater leben soll, fühlt sie sich übergangen. James’ Versprechen, jeden Dienstag einen Nachmittag mit ihr zu verbringen, ist kaum ein Trost. Aber James bemüht sich, auch während dieses Prozesses seiner mütterlichen Verantwortung gerecht zu werden. Auch bei Billie ist einiges im Wandel. Nachdem sie neugierig die heimlichen Liebesspiele eines Schülerpaares beobachtet hat, erkunden die Jugendlichen zu dritt ihre Sehnsüchte und Grenzen. Doch der Wunsch nach Selbstbestimmung bringt sie in Konflikt mit der Erwachsenenwelt. Als James Billie vor Schaden zu behüten versucht, droht ihre fragile Beziehung zu zerbrechen. Die als Dokumentarfilmerin bekannte Sophie Hyde verwendet in ihrem ersten Spielfilm dokumentarische Stilmittel. Um ein Höchstmaß an Authentizität zu erreichen, wurde ein Jahr lang gedreht, aber immer nur Dienstags, und die Geschichte währenddessen entwickelt.
Australien 2013, 114 Min, R: Sophie Hyde, mit: Tilda Cobham-Hervey, Del Herbert-Jane, Mario Späte, Beau Travis Williams, Imogen Archer, Sam Althuizen
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Mo, 19.01., 20.15 Uhr - WoMonGay-L-Filmnacht - Erstauff.-

HAPPY END?

Lucca ist mitten in ihren Abiturprüfungen, danach wird sie auf die Harvard Law School gehen, der Weg als Leben einer erfolgreichen Anwältin scheint bereits jetzt vorgezeichnet, unterstützt von ihrem alleinerziehenden Vater, der ehrgeizige Pläne mit ihr hat. Doch dann ändert sich alles, als sie fälschlicherweise mit Sozialstunden bestraft wird und sie sich in einem Hospiz wiederfindet. Dort lernt sie die ältere Valerie kennen, die eine Faszination auf sie ausübt, und plötzlich findet sich Lucca auf der Flucht mit der Asche von Herma wieder, einer Freundin von Valerie, die Herma ihren letzten Wunsch erfüllen will, zur Not gegen den Willen von Hermas Sohn, der immer nur auf ihr Geld aus war. Dabei lernt Lucca sich selbst und das Leben ganz neu kennen, und sie muss sich entscheiden, ob sie es so wie bisher geplant weiterleben will. Und dann entdeckt sie auch noch Valeries Geheimnis. Schöne Bilder und mitreißende Musik machen diese deutsche Coming-of-Age-Geschichte zu einem emotionalen Kinoerlebnis. D 2014, 86 Min., R: Petra Clever/Karo Keller, mit: Sinha Melina Gierke, Verena Wüstkamp, u.a.
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Mo, 15.12., 20.15 Uhr - WoMonGay-L-Filmnacht - Erstauff.- OmU

DUAL

"BEFORE SUNRISE auf lesbisch!" (Screen)
Iben ist auf ihrem Weg nach Athen in Ljubljana zwischengelandet. Die Flughafenangestellte Tina fährt sie zu einem Hotel, es ist ihr letzter Arbeitstag. Beide Frauen haben keine Lust, schon schlafen zu gehen und verbringen eine romantische Sommernacht in der slowenischen Hauptstadt. Sie geraten in komische und entrückte Situationen, ihnen bleiben nicht viel Zeit bis zu Ibens Weiterreise und Tinas Bewerbungsgespräch für eine neue Stelle. In einander fremden Sprachen gestehen sie sich ihre intimsten Geheimnisse und langsam reifen Pläne für eine gemeinsame Weiterreise...
DUAL ist der romantischste lesbische Liebesfilm seit langem - wunderbar schwerelos, witzig und berührend. 24 Stunden, die wie im Flug vergehen...
"Dieser Film ist ein Herzensbrecher!" (Screen)
HRV/SL/DN 2013 · 102 MINUTEN · FSK 6 · ORIGINALFASSUNG MIT DT. UT · R:NEJC GAZVODA · MIT NINA RAKOVEC, MIA JEXEN, MARJAN BRULC U.A.
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Mo, 17.11., 20.15 Uhr - WoMonGay-L-Filmncht - Erstauff.-

TRU LOVE

"Die Liebe ist ein Feuer. Aber ob sie dein Herzen erwärmen oder dein Haus in Brand setzen wird, kannst du vorher nie sagen!" (Joan Crawford)
Alice, die gerade ihren Ehemann verloren hat, sehnt sich nach Abwechslung. Also beschließt sie, mal wieder ihre Tochter Suzanne in der großen Stadt zu besuchen. Die ist darüber alles andere als begeistert und bittet ihre Freundin Tru, ein wenig Muttersitting zu betreiben. Völlig überraschend verstehen sich die trauernde Mutter und die lesbische Freundin, die ihre Beziehungen zu anderen Menschen gerne unverbindlich hält, auf Anhieb. Und als Suzanne einen intimen Moment zwischen den beiden mitbekommt, gerät das ohnehin schräge Verhältnis der drei Frauen so richtig in Schieflage...
Can 2013, 87 Min., R: KATE JOHNSTON & SHAUNA MACDONALD · engl. OmU · FSK 0 · MIT SHAUNA MACDONALD, KATE TROTTER, CHRISTINE HORNE, PETER MACNEILL, RACHAEL ANCHERIL, U.A.
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Mo, 20.10., 20.15 Uhr - WoMonGay-L-Filmnacht & Filmfest PERLEN zeigen: - Erstauff.-

Von Mädchen und Pferden

Der neue Film von MONIKA TREUT!
Ganz im Norden, am Rickelsbüller Koog, soll die 16-jährige Alex endlich feste Strukturen kennen lernen. Das zumindest erhofft sich ihre Adoptivmutter, die die Schulabbrecherin zu einem Praktikum auf den Reiterhof abgeschoben hat. Alex ist zunächst wenig begeistert - Rauchverbot, kaum Handyempfang, vor sieben aufstehen und viel Arbeit. Aber eben auch: Pferde, ein freier Blick auf Horizont und Meer - und die charismatische Reitlehrerin Nina, eine starke und unabhängige Frau, die offen lesbisch lebt. Gerade hat Alex eine erste Annäherung an Nina gewagt, als Kathy, ein Feriengast aus reicher Familie, mit ihrem eigenen Pferd auf dem Hof ankommt. Aus anfänglicher Eifersucht entwickelt sich zwischen den Mädchen eine Freundschaft, die bald über die gemeinsame Liebe zu den Tieren hinausgeht...
DE 2014, 85 Min., R: Monika Treut, mit: Ceci Chuh, Alissa Wilms, Vandina Karun, Ellen Grell, Ulrike Ehlers u.a.
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Mo, 15.09., 20.15 Uhr - WoMonGay-L-Filmnacht - Erstauff.-

Die L-Kurzfilmnacht

Zum Start in die neue Saison der L-Filmnacht! Das erste Date - The first date 00:07:00
Dream Girls 00:06:06
Chloe mag Olivia - Chloe likes Olivia 00:19:13
Eine belgische Geschichte - Histoire Belge 00:25:49
Miss Finknagle ergibt sich dem Chaos - Miss Finknagle succoms to chaos 00:08:50
Kaffe und Kuchen - Coffee and Pie 00:15:00
Stop calling me Honey Bunny 00:10:36
Verlieben, Romantik, Sex - und dann? Sieben neue Kurzfilme entwerfen Ideen und Träume fürs lesbische Leben jenseits von Alltag, Heirat, Spießertum und Langeweile. Chloe zum Beispiel schlüpft zum Dreier mit Olivia und Andrea in ein Bärenkostüm. Muriel macht ein Fotoalbum für ihr ungeborenes Kind. Danielle lebt in der Fantasie ihrer Traumfrau. Amanda mag eine Frau, die Trottel mag. June und October vertrauen auf die heilende Kraft des Apfelkuchens. Zwei liebestolle Häschen stehen endlich zu ihren Tierkosenamen. Und dass die Bibliothekarin Miss Finknagle spurlos verschwunden ist, muss nicht schlecht für sie sein. Neue Perspektiven für eigensinnige Frauen! Im September in der L-Kurzfilmnacht!
Mehr zu den Filmen gibt es
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Mo, 18.08., 20.15 Uhr - WoMonGay - span. OmU - Erstauff.-

ALLE AUSSER MIR

Prüfungsstress, Parties, Gerede über Jungs – Maria, Abiturientin mit künstlerischen Neigungen, ist zu Tode gelangweilt. Ausgerechnet in einer Bowlinghalle lernt sie die attraktive, aber ziemlich kühle Verlegerin Alejandra kennen. Sie tauschen ein paar Überlegungen zu Platon aus und kurz darauf ihre Telefonnummern. Eine aufreibende Affäre nimmt ihren Lauf, in der sich die lebenshungrige Maria allerdings nach und nach vom rigiden und dominanten Einfluss der Älteren emanzipiert. Alejandra muss erfahren, dass das ganze Wissen über Literatur nichts hilft, wenn einem niemand Liebesgedichte schreibt...
Mit trockenem Humor, bösem Witz, eleganten Scharzweißbildern und einem klug ausgewählten Soundtrack origineller Indie-Songs hat Raúl Fuentes einen wunderbar schrägen Film über die Liebe gemacht, der – wie seine selbstbewussten Heldinnen – schnell seinen ganz eigenen Weg geht.
Todo el mundo tiene a alguien menos yo
Mex. 2012, 88 Min., Regie: Raúl Fuentes, mit: Andrea Portal, Naian Daeva
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Mo, 21.07., 20.15 Uhr - WoMonGay -engl. OmU - Erstauff.-

JACK & DIANE


Höchste Zeit, dass einmal jemand das Coming-out-Thema anders angeht!
Zwar lernen sich Girl und Baby-Butch hinreichend konventionell kennen, doch der drastische Vorspann und das spontane Nasenbluten von Diane sind durchaus als Omen zu verstehen. Die erste Liebe ist eben nicht nur aufregend schön, sondern manchmal auch unheimlich. Was passiert hier, was bedeutet es und wo führt es hin?
Als die taffe Jack (Elvis Presleys Enkelin Riley Keough ''The Runaways'') kapiert, dass Diane in zwei Wochen das Land verlassen wird, fühlt sie sich als Urlaubsaffäre ausgenutzt und will sich mit Tara (Kylie Minogue) abseilen. Diane (sagenhaft gespielt von Juno Temple ''The Dark Knight Rises'') jedoch meint es ernst. Sie kämpft um die Beziehung - und gegen ihre inneren Monster. Authentisches Echtzeit-Feeling, surreale Alptraumfetzen und der Flying-Pickets-Hit ''Only you'' verschmelzen zu einer hinreißend inszenierten Filmperle für alle mit Mut zu etwas Neuem. LOVE IS A MONSTER. ''Als lesbische Werwolf-Romanze, angesiedelt zwischen Fantasy-, Coming-Out- und Horror-Genre, ist der Film auf jeden Fall ein interessantes Experiment.'' Greatest Berlin
''A charming and unconventional New York love story.'' Steve Dollar, WALL STREET JOURNAL
''Obsessively watchable.'' ELLE
''[Their love is] natural and beautiful, but also monstrous and frightening.'' TRIBECA Int. Filmfestival
USA 2012, 106 Min, R: Bradley Rust Gray, Riley Keough, Juno Temple, Kylie Minogue
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Mo, 16.06., 20.15 Uhr - WoMonGay (+1,-€ wg. Überlänge)

Blau ist eine warme Farbe - LA VIE DA DÉLLE

Die Wucht des ersten Begehrens gefilmt vom französisch-tunesischen Regiestar Abdellatif Kechiche. Drei Goldene Palmen bei den 66. Filmfestival in Cannes für Abdellatif Kechiche, Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos. Mit 15 gibt es für Adèle keinen Zweifel daran, dass sie sich einmal in einen jungen Mann verlieben wird. Ihr Leben nimmt einen ganz anderen Verlauf, als sie mit 17 Emma begegnet, einer älteren Kunststudentin mit blauen Haaren. Sie entdeckt mit ihr die Leidenschaft der Liebe, verfällt ihr mit Haut und Haaren... Emma macht Adèle zu ihrer Muse und stellt sie ihrem erlesenen Freundeskreis vor, in dem Adèle zwar positiv aufgenommen wird, sich jedoch nicht völlig wohlfühlt. Auf die Eskapaden ihrer Freundin reagiert Adèle mit Eifersucht. Verzweifelt sucht sie sich, verliert sich und findet schliesslich als erwachsene Frau ihren eigenen Weg…
Pressestimmen:
"Eine überwältigende Liebesgeschichte zweier Frauen - mit leidenschaftlichen Sexszenen, die mit Pornografie allerdings nichts gemein haben."
SPIEGEL ONLINE
"Abdellatif Kechiche: Keiner dreht so lange Filme, die die Zeit so schnell vergehen lassen."
TAGES ANZEIGER
"...zeigt meisterlich in Szene gesetzte Emotionalität, die Vermittlung großer Gefühle in Bildern. Kechiche erzählt schlicht, aber mit maximaler Intensität und Einfühlsamkeit die größte Geschichte der Welt, die der Liebe. (…) BLAU IST EINE WARME FARBE ist hochverdienter Sieger der Herzen und herausragender Liebling der Kritiker. (…) Selten hatte man nach einem dreistündigen Festivalfilm so sehr das Bedürfnis, ihn gleich noch einmal von vorne anzuschauen.“
SPIEGEL ONLINE
"Jede Minute faszinierend.“
DIE WELT
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Di, 03.06., 20.15 Uhr - engl. OmU - Erstauff.-MonGay/WoMonGay SPEZIAL:

PEACHES DOES HERSELF

Die kanadische Musikerin und Performerin Merrill Beth Nisker aka PEACHES gilt als Wegbereiterin der Electroclash-Bewegung und Kultfigur in der LGBT(lesbian-gay-bisexuel-trans)-Szene. In ihren expliziten Texten setzt sich die in Berlin lebende Künstlerin seit Jahren mit Themen wie Gender, Sexualität, Körperidealen und der Abkehr von traditionellen Geschlechterrollen auseinander, was sich auch in ihren freizügigen Bühnenshows widerspiegelt. 2010 brachte sie ihr Anti-Jukebox-Musical PEACHES DOES HERSELF auf die Bühne des alternativen Berliner HAU Theaters. Aus dem Material von 10 Live-Aufführungen ist ein Film entstanden, der auf dem Toronto International Film Festival seine Premiere feierte. Unterstützt von einem Team aus über 40 Tänzern und Sängern, darunter der transsexuelle Pornostar Danni Daniels und Stripper-Ikone Sandy Kane, schildert Peaches die semi-autobiographische Emanzipation ihrer Hauptfigur. Entstanden ist eine fulminante Rock-Oper, die den Zuschauer in die grelle und extravagante Welt von Peaches entführt.
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WoMonGay-L-Filmnacht:, Mo, 19.05., 20.15 Uhr-Vorpremiere - dt. Fass. (+-,50€)

VIOLETTE


Anmutig und schön, stimmungsvoll komponiert und fesselnd ist Martin Provosts Portrait dieser intensiven Beziehung zwischen der oft übersehenen Violette und der von ihr vergötterten Simone de Beauvoir. Verkannt und ungeliebt – so fühlt sich Violette Leduc, als uneheliches Kind am Anfang des letzten Jahrhunderts geboren, schon ihr ganzes Leben lang. Es ist die Begegnung mit Simone de Beauvoir in Paris kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, die sie dazu bewegt, ihre Gefühle zu Papier zu bringen. Von Größen wie Jean Genet, Jean-Paul Sartre und vor allem Simone de Beauvoir unterstützt, schreibt sie so stark, leidenschaftlich und poetisch wie keine Frau zuvor über intimste Erlebnisse.
Simone de Beauvoir ... Der Name beschwört die Pariser intellektuelle Szene nach dem Krieg herauf, die Befreiung der Frau und ihrer Sexualität, Sartre und Camus. Doch ihre wichtigste Freundin war Violette Leduc, eine kompromisslose Künstlerin, die ein Leben lang um Anerkennung kämpfen musste. Violette, die 1907 unehelich zur Welt kam, begegnet Simone 1945 in Saint-Germain-des-Prés und überreicht ihr den ersten Roman, der das Verhältnis zur erstickenden Mutter behandelt. Simone ist hingerissen und beschließt, Violettes Karriere nach Kräften zu fördern. Damit beginnt eine lebenslange tiefe Freundschaft, getragen von Violettes Durst nach Liebe und Selbstbefreiung durchs Schreiben und Simones unerschütterlicher Überzeugung, das Schicksal einer außergewöhnlichen Frau in ihren Händen zu halten ...
Fr/Belg. 2013, 139 Min., R: Martin Provost (SÉRAPHINE), mit: Emmanuelle Devos (Coco Chanel), Sandrine Kiberlain (Der kleine Nick), Olivier Gourmet (Der Junge mit dem Fahrrad)
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WoMonGay-L-Filmnacht:, Mo, 21.04., 20.15 Uhr-engl. OmU

EASY ABBY


Liebe geht immer noch komplizierter!
Zu sagen, Abby lässt in der Liebe nichts anbrennen, wäre stark untertrieben. Ihre längste Beziehung war: drei mal in einem Jahr. Warum auch nicht - sie ist jung (gefühlte 30), Chicago hat genug One-Night-Stands zu bieten, sie hat Freundinnen, die ihr alles verzeihen, und nur eine vage Idee, mal etwas anderes zu machen (nach Costa Rica reisen!). Doch dann trifft Abby Danielle. Und die Liebe trifft Abby wie ein Schock: "Mist! Ich mag dich!" Und für's Abhauen ist diesmal die andere zuständig, denn Danielle muss für ein paar Monate nach Italien gehen. Zeit für Abby, um über sich nachzudenken. Und, um sich um ihre nicht weniger komplizierten Freundinnen Sara und Eileen zu kümmern.
"Es gibt im Film so viele schöne Frauen! Und er ist sexy, ohne je pornografisch zu sein! Und immer wieder wirklich komisch! Deshalb lieben wir EASY ABBY, weil wir der Lust und dem Frust des Flirtens auf den Grund gehen wollen - durch die Augen einer völlig kaputten, aber umso liebenswerteren Hauptfigur. Denn, Hand auf's Herz: wir kennen das doch alles aus eigener Erfahrung!" (She/Seek)
USA 2013, 85 Min, R: Wendy Jo Carlton, mit: Lisa Cordileone, Emily Shane, Mouzam Makkar u.a.
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WoMonGay-L-Filmnacht:, Mo, 17.03., 20.15 Uhr-franz. OmU

Vic + Flo haben einen Bären gesehen


Bei den Berliner Filmfestspielen 2013 verlieh die Jury dem kanadischen Sozialdrama „Vic & Flo haben einen Bären gesehen“ den Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet. Den Mut zu neuen Perspektiven und einen künstlerischen Anspruch nimmt den Zuschauer in einer ganz anderen Welt gefangen. Ex-Gefängnis-Insassin Victoria (Pierrette Robitaille) versucht mit Florence (Frankreichs-Star-Schauspielerin Romane Bohringer) ein neues Leben. Leider ist aber auch Jackie (Marie Brassard) hinter Florence her. Der Regisseur Denis Côté gehört zu den besten Filmemachern Kanadas. Er arbeitet mit surrealen Bildern, läßt bewußt viel Spielraum für die eigene Interpretation des Zuschauers. Der Film bleibt durch ein ungeahntes Ende haften.
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Di, 04.03., 20.15 Uhr + Mi, 05.03., 17.00 Uhr WoMonGay EXTRA (+1,-€ wg. Überlänge)

Blau ist eine warme Farbe - LA VIE DA DÉLLE

Die Wucht des ersten Begehrens gefilmt vom französisch-tunesischen Regiestar Abdellatif Kechiche. Drei Goldene Palmen bei den 66. Filmfestival in Cannes für Abdellatif Kechiche, Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos. Mit 15 gibt es für Adèle keinen Zweifel daran, dass sie sich einmal in einen jungen Mann verlieben wird. Ihr Leben nimmt einen ganz anderen Verlauf, als sie mit 17 Emma begegnet, einer älteren Kunststudentin mit blauen Haaren. Sie entdeckt mit ihr die Leidenschaft der Liebe, verfällt ihr mit Haut und Haaren... Emma macht Adèle zu ihrer Muse und stellt sie ihrem erlesenen Freundeskreis vor, in dem Adèle zwar positiv aufgenommen wird, sich jedoch nicht völlig wohlfühlt. Auf die Eskapaden ihrer Freundin reagiert Adèle mit Eifersucht. Verzweifelt sucht sie sich, verliert sich und findet schliesslich als erwachsene Frau ihren eigenen Weg…
Pressestimmen:
"Eine überwältigende Liebesgeschichte zweier Frauen - mit leidenschaftlichen Sexszenen, die mit Pornografie allerdings nichts gemein haben."
SPIEGEL ONLINE
"Abdellatif Kechiche: Keiner dreht so lange Filme, die die Zeit so schnell vergehen lassen."
TAGES ANZEIGER
"...zeigt meisterlich in Szene gesetzte Emotionalität, die Vermittlung großer Gefühle in Bildern. Kechiche erzählt schlicht, aber mit maximaler Intensität und Einfühlsamkeit die größte Geschichte der Welt, die der Liebe. (…) BLAU IST EINE WARME FARBE ist hochverdienter Sieger der Herzen und herausragender Liebling der Kritiker. (…) Selten hatte man nach einem dreistündigen Festivalfilm so sehr das Bedürfnis, ihn gleich noch einmal von vorne anzuschauen.“
SPIEGEL ONLINE
"Jede Minute faszinierend.“
DIE WELT
Mehr zum Film gibt es
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WoMonGay-L-Filmnacht:, Mo, 17.02., 20.15 Uhr - engl. OmU

CLOUDBURST


Die beiden Oscar-Preisträgerinnen Olympia Dukakis (“Moonstruck” neben Cher) und Brenda Fricker (“My Left Foot” neben Daniel Day-Lewis) spielen das drollige Paar Stella und Dot. Die blinde Dottie wird von ihrer Enkelin Molly (Kristin Booth) ins Altersheim eingewiesen und Stella soll das gemeinsame Haus verlassen. Doch das lässt die kernige Stella nicht mit sich machen. Sie entführt Dottie und macht sich mit ihr auf den Weg zur Grenze, um sie in Kanada zu heiraten. Unterwegs nehmen die beiden älteren Frauen noch einen Anhalter mit: den Striptänzer Prentice. Der neue Film von Thom Fitzgerald (“The Hanging Garden”, “Beefcake”) hat für Begeisterung auf amerikanischen Filmfestivals gesorgt und wurde vielfach als bester Film ausgezeichnet (siehe Filmhomepage) – mit bislang 36 Festivalpreisen einer der höchstausgezeichneten schwul-lesbischen Filme jemals. Nicht nur die großartigen Dialoge und die Schauspieler machen riesigen Spaß, sondern auch die Musik von k.d. lang, Sophie B. Hawkins und Jay Brannan (“Shortbus”).
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WoMonGay-L-Filmnacht:, Mo, 16.12., 20.15 Uhr -engl. OmU

MARGARITA


Wunderbares Feel-Good-Movie über eine art moderne "Mary Poppins"
Margarita ist Kindermädchen und Muse für alle: sie ist warmherzig und sexy und irgendwie ist jeder in sie verliebt. Die Mexikanerin Margarita ist das Allround-Talent im Haushalt von Ben, Gail und Teenager Mali, die sich jedoch aus finanziellen Gründen gezwungen sehen, ihre Perle zu entlassen. Und nun kommt raus, was weder Margaritas Geliebte Jane, noch ihr bester Freund und schon gar nicht ihre Arbeitgeber wussten: Margarita lebte jahrelang illegal in Kanada.
Familie und Freunde kommen nun zusammen, um den Problemen gemeinsam Herr zu werden.
Gefilmt in einem malerischen Vorort des verschneiten Torontos mit heißem Latin Soundtrack ist diese kanadische Tragikomödie von Nicola Correia Damude wie eine kühlende Maragita in glühender Hitze.
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So, 15.12., 20.15 Uhr WoMonGay EXTRA - franz. OmU-Vorpremiere (+1,-€ wg. Überlänge)

Blau ist eine warme Farbe - LA VIE DA DÉLLE

Die Wucht des ersten Begehrens gefilmt vom französisch-tunesischen Regiestar Abdellatif Kechiche. Drei Goldene Palmen bei den 66. Filmfestival in Cannes für Abdellatif Kechiche, Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos. Mit 15 gibt es für Adèle keinen Zweifel daran, dass sie sich einmal in einen jungen Mann verlieben wird. Ihr Leben nimmt einen ganz anderen Verlauf, als sie mit 17 Emma begegnet, einer älteren Kunststudentin mit blauen Haaren. Sie entdeckt mit ihr die Leidenschaft der Liebe, verfällt ihr mit Haut und Haaren... Emma macht Adèle zu ihrer Muse und stellt sie ihrem erlesenen Freundeskreis vor, in dem Adèle zwar positiv aufgenommen wird, sich jedoch nicht völlig wohlfühlt. Auf die Eskapaden ihrer Freundin reagiert Adèle mit Eifersucht. Verzweifelt sucht sie sich, verliert sich und findet schliesslich als erwachsene Frau ihren eigenen Weg…
Pressestimmen:
"Eine überwältigende Liebesgeschichte zweier Frauen - mit leidenschaftlichen Sexszenen, die mit Pornografie allerdings nichts gemein haben."
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"Abdellatif Kechiche: Keiner dreht so lange Filme, die die Zeit so schnell vergehen lassen."
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"...zeigt meisterlich in Szene gesetzte Emotionalität, die Vermittlung großer Gefühle in Bildern. Kechiche erzählt schlicht, aber mit maximaler Intensität und Einfühlsamkeit die größte Geschichte der Welt, die der Liebe. (…) BLAU IST EINE WARME FARBE ist hochverdienter Sieger der Herzen und herausragender Liebling der Kritiker. (…) Selten hatte man nach einem dreistündigen Festivalfilm so sehr das Bedürfnis, ihn gleich noch einmal von vorne anzuschauen.“
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"Jede Minute faszinierend.“
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WoMonGay-L-Filmnacht:, Mo, 18.11., 20.15 Uhr -

CONCUSSION


Die Mittvierzigerin Abby (Robin Weigert) lebt in einer Vorortidylle mit ihrer Frau und 2 Kindern und führt dort ein routiniertes Leben zwischen Haushalt, Ehe und Familie. Beim Spielen mit ihren Kindern wird sie mit einem Baseball am Kopf getroffen und kommt mit einer leichten Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Der Unfall rüttelt sie allmählich auf und sie entdeckt, wie unzufrieden sie mit ihrem bisherigen ausbalancierten Alltag ist und beschließt, ihrem Leben eine andere Richtung zu geben. Abby rückt ihren neuen Lebensmittelpunkt mehr und mehr in die Großstadt, lässt ihr altes Leben hinter sich und beginnt, als lesbische Prostituierte zu arbeiten. Mit dem strikten Ziel, ihre beiden Leben zu trennen, erschafft sie eine zweite Identität unter dem Namen Eleanor. Als sie eines Tages mit einer Nachbarin aus ihrem Vorort als Kundin konfrontiert wird, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
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WoMonGay-L-Filmnacht + PERLEN-Filmfest zeigen:, Mo, 21.10., 20.15 Uhr -dt. Fass.-Vorpremiere

REACHING FOR THE MOON


Dreiecks-Liebesgeschichte um eine amerikanische Dichterin, die sich im Rio de Janeiro der Fünfzigerjahre in eine Architektin verliebt.
1951 sucht die New Yorker Dichterin Elizabeth Bishop neue Inspiration für ihre Lyrik. Sie reist nach Rio de Janeiro und besucht dort ihre Studienfreundin Mary. In ihrer Schüchternheit fühlt sie sich von der brasilianischen Sinnlichkeit geradezu überrumpelt. Sie ist das ganze Gegenteil von Marys schneidiger Lebensgefährtin, der Architektin Lota de Macedo Soares. Deren anfängliche Ablehnung schlägt bald in offene Avancen um. Als sich Elizabeths geplante Abreise unerwartet verzögert, gibt sie Lotas Drängen nach. Mary ist eifersüchtig, aber die unkonventionelle Lota will um jeden Preis beide Frauen. Die Ménage-à-trois gerät aus dem Gleichgewicht, als Lota ihr größtes Werk beginnt, die Gestaltung des Parque do Flamengo in Rio. Elizabeth nimmt einen Lehrauftrag in den USA an, und die Frauen driften auseinander. Die Enttäuschung der sonst so selbstbewussten Lota ist grenzenlos.
Die Dreiecksgeschichte, befeuert durch einen zerstörerischen Alkoholkonsum, entspinnt sich vor dem Hintergrund des Militärputsches 1964. Bishops berührende Gedichte stehen im Zentrum; die so wichtige Phase im Leben der einflussreichen Lyrikerin und Pulitzer-Preisträgerin wird opulent illustriert.
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WoMonGay-L-Filmnacht, Mo, 16.09., 20.15 Uhr -dt. Fass.

Glenn Close: ALBERT NOBBS


Irland im 19. Jahrhundert: Eine Frau ohne Ehemann oder Familie und ohne Arbeit würde einem Leben in Armut und Einsamkeit entgegen sehen. Albert Nobbs, ein schüchterner Butler, der zurückgezogen lebt, verbirgt seit Jahren ein Geheimnis - Albert (Glenn Close) ist eine Frau, die Männerkleider tragen und sich wie ein Mann verhalten muss, um den Schicksal einer von allen verlassenen Frau zu entgehen. Als der attraktive Maler Hubert Page im Hotel, in dem "Albert" arbeitet, eintrifft, wird sie dazu ermutigt, dem falschen Leben, das sie erschaffen hat, zu entfliehen. Sie nimmt ihre ganze Kraft zusammen, um dem schönen jungen Dienstmädchen Helen den Hof zu machen, von der sie denkt, eine Seelenverwandte gefunden zu haben - aber Helen hat ein Auge auf einen neuen Gast geworfen: den hübschen Bad-Boy Joe.
Ein intimer Film voller grosser Ideen - ganz in der Tradition von "Gosford Park" und "Sense and Sensibility".
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Mo, 19.08., 20.15 Uhr -engl. OmU

WE HAVE TO STOP NOW - Staffel 1


Die lesbischen Therapeuten Kit und Dyna haben es geschafft: sie haben eine erfolgreiche Praxis, ihr Buch "Wie führe ich eine erfolgreiche Ehe ohne mich zu bemühen" ist ein erfolgreicher Bestseller und ihre eigene Ehe verläuft nach außen hin glücklich und harmonisch. Aber Kit und Dyna haben ein Problem: kurz bevor ihr Buch veröffentlicht wird beginnt Ihre Beziehung zu zerbrechen. Und natürlich wollen sie nicht, dass irgendjemand davon erfährt. Heimlich gehen sie zur Paartherapie, die allerdings alles andere als gut läuft. Und als ob das nicht reicht zieht Kits anstrengende Schwester ohne Einladung ins gemeinsame Heim und ein Filmteam meldet sich spontan an um ein Portrait über die glücklichen Beziehung zu filmen...
USA 2010, 73 Min.
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Mo, 15.07., 20.15 Uhr -WoMonGay-L-Filmnacht- engl.-dt. OmU

MAN FOR A DAY


Die legendäre Diane Torr kann aus Frauen Männern machen. Oder ihnen zumindest für einen Workshop lang das Gefühl geben, einer zu sein. In handfesten Experimenten geht man dort der Frage nach, ob es wirklich der Körper ist, der Männer und Frauen unterscheidet – oder nicht doch eher das Auftreten und die eingeübten Rollen. Katharina Peters (AM SEIDENEN FADEN) hat einige mutige Teilnehmerinnen mit der Kamera begleitet und lässt sich u.a. von einer ehemaligen Miss Spreewald, einer Politikberaterin, einer Männermodendesignerin und einer alleinerziehenden Migrantin zeigen, wie aufregend es sein kann, einmal breitbeinig durch die Straßen Berlins zu laufen. Außerdem ist MAN FOR A DAY, der Eröffnungsfilm der Perspektive Deutsches Kino (Berlinale 2012) ein faszinierendes Porträt der Gender-Pionierin Diane Torr.
„Das Spiel mit den Geschlechterrollen kann großen Spaß machen!“
KulturSpiegel
„Dieser Film schärft die Aufmerksamkeit!“
FAZ
„Weil man als Zuschauer Komplize der Frauen ist, übernimmt man deren Blick, um Männer aufgeregt wie ein spannendes Buch zu lesen.“
Freitag

„Hut ab vor Diane Torr, die seit den 80er-Jahren als Performancekünstlerin und mit ihren Workshops auf kritische wie humorvolle Weise die Geschlechtermodelle ad absurdum führt.“
Deutschlandradio Kultur

DE 2012, 96 Minuten, Buch und Regie Katarina Peters
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Mo, 17.06., 20.15 Uhr -WoMonGay-L-Filmnacht - engl-dt. OmU

AUDRE LORDE - Die Berliner Jahre 1984-1992


Auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod ist der Einfluss der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde auf die afroamerikanischen, feministischen und queeren Bewegungen außerordentlich lebendig. Ein wenig beachtetes Kapitel sind dabei ihre Berliner Jahre von 1984 bis 1992, in denen Lorde Afrodeutschen zu mehr Selbstbewusstsein verhalf und die sozialen Veränderungen in der Stadt kommentierte, die von Mauerfall und Wiedervereinigung geprägt waren. Weiße Deutsche forderte sie dazu heraus, ihre Privilegien zu erkennen und mit Unterschiedlichkeiten konstruktiv umzugehen.
„Dieser Film ist ein Geschenk an die Geschichte, für Studierende, Revolutionäre, für (insbesondere lesbische) Frauen und Menschen mit Migrationshintergund. Und: Er ist ein Werk der Liebe!“
Kitty Cone
„Audre Lorde, die feministische Überfigur, wollte eine ‚unwiderstehliche Revolution‘. Dieses lebendige Dokumentarfilmporträt zeigt, dass Lorde selbst als Revolutionärin unwiderstehlich war!“
Trista S. Kendall


D 2011, 79 Min.,
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Mo, 20.05., 20.15 Uhr -WoMonGay-L-Filmnacht

Zwei Mütter


Katja und Isabella entschließen sich, ein Kind zu bekommen. Wie viele lesbische Paare in Deutschland müssen sie aber feststellen, dass der Weg dorthin weitaus schwieriger ist als gedacht: Die meisten Samenbanken und Kinderwunschkliniken lehnen mit juristischen Argumenten eine Behandlung ab. Zum Glück finden sie einen Arzt – die Sache kostet aber, so oder so, eine erhebliche Summe Geld. Irgendwann möchte Katja die Behandlung abbrechen, weil dieses ‚Projekt‘ ihre Beziehung zunehmend belastet und auch ihre finanzielle Situation immer schwieriger wird. Doch Isabella mag nicht aufgeben. Sie findet einen Händler, der Utensilien verkauft, um sich das Sperma ganz bequem zu Hause selbst einzusetzen. Auf seiner Website findet man auch Männer, die ihren Samen für mehr oder weniger Geld plus die eine oder andere Zusatzbedingung anbieten. Es beginnt eine Art Casting potenzieller Spender, das sich über mehrere zermürbende Wochen hinzieht. Die frei erfundene Handlung zwischen Experiment und Lehrstück verarbeitet heikles Material: Recherchen und Statistiken, Fakten und Prognosen, Wünsche und Wirklichkeiten. Eine aufregende Arbeit aus der bunten Zone zwischen Realität und Fiktion.
D 2013, 75 Min., R: Anne Zohra Berrached, mit: Karina Plachetka, Sabine Wolf
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Do,Fr,Sa,Mi, 16.,17.,18.,22.05., 22.30 Uhr

END YOU BELONG

Der neue Film von Julia Ostertag (Gender X, Saila und Noise & Resistance) ist ein künstlerisch-dokumentarisches Portrait des HipHop Electro Duos SCREAM CLUB und ein farbenfrohes Zeitdokument aktueller Strömungen in der queeren Musik-Szene. Über vier Jahre gedreht, ist der Film nicht nur die Geschichte zweier charismatischer Frauen und ihrer Freundschaft, er zeigt ein kreatives Umfeld in Berlin, wo nach wie vor Kultur ohne Kommerz möglich ist, und reflektiert dabei Gender Roles und individuelle Kreativität jenseits des Mainstreams. Screamclub's Musik ist der Soundtrack einer queeren Dekade, der andere inspiriert und zur Zusammenarbeit angeregt hat: Weitere Protagonisten sind BadKat, Nuclear Family, Mz Sunday Luv, DJ Metzgerei, Heidi Mortenson, Nicky Click und Joey Casio.
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Mo, 15.04., 20.15 Uhr -WoMonGay-L-Filmnacht- engl. OmU-

LIPSTIKKA


Lara lebt mit Mann und Kind seit 13 Jahren in London. Damals hat sie Ramallah verlassen und ein neues, angenehmeres Leben begonnen. Manchmal vielleicht etwas lieblos, aber dann hilft ihr ein Schluck Wodka darüber hinweg. Doch dann steht eines Tages Inam vor Laras Haustür, ihre Jugendfreundin aus Ramallah. Sofort ist die Spannung greifbar zwischen den beiden Frauen, schon als Inam sich in die Wohnung drängt, Lara nach dem Ehemann befragt (der zur Arbeit außer Haus ist) und übertrieben freundlich zu Laras kleinem Jungen ist. Es dauert nicht lange, und Lara wird klar, dass alles, was sie sich aufgebaut hat, durch Inams forsches Eindringen in Gefahr gebracht wird. Denn die beiden Frauen teilen ein Geheimnis. Damals, im Westjordanland, verband die Freundinnen auch eine sexuelle Erfahrung. Eines Abends, 1994, während der Intifada, schlichen sie sich trotz Verbots in den jüdischen Teil Jerusalems, um sich im Kino einen Film anzusehen. Dort fielen sie zwei jungen israelischen Soldaten auf, die die beiden Mädchen für italienische Touristinnen hielten. Nach dem Film ging man gemeinsam etwas trinken. Doch was als jugendlicher Leichtsinn begann, nahm eine unerwartete Wendung. Was tatsächlich geschah, ist eine Frage der persönlichen Bewertung. Erinnerungen können trügen. Vor allem, wenn sie unsere tiefsten Ängste berühren …
Israel / Großbritannien 2010, 90 Min
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Mo, 18.03., 20.15 Uhr -WoMonGay-L-Filmnacht- engl. OmU-

A PERFECT ENDING


Luxusvilla, elegante Kleider, gelungene Kinder – als Ehefrau eines erfolgreichen Unternehmers hat Rebecca alles, wovon andere nur träumen. Nur eins fehlt ihr - Rebecca ist noch nie, hatte noch nie, naja, ihr wisst schon…
Ihre besten Freundinnen haben eine Idee: Wie wäre es mit einem Escort-Service? Dort gibt es bestimmt einfühlsame Profis für eine derart delikate Angelegenheit! Nach einigen witzig-skurrilen Fehlstarts schafft es die bildschöne Paris (Jessica Clark) tatsächlich, Rebeccas Leidenschaft zu entfachen. Einmal auf den Geschmack gekommen, will Rebecca (ergreifend verletzlich und zugleich sehr sexy: Barbara Niven) die neuen Gefühle voll auskosten. Leisten kann sie es sich ja. Bald geraten die Frauen in eine Grauzone zwischen diskreter Dienstleistung und echter Anziehung - was im Leben beider so einiges in Bewegung setzt.
Nach ELENA UNDONE und CLAIRE OF THE MOON der neue Film von Star-Regisseurin Nicole Conn
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Mo, 18.02., 20.15 Uhr -WoMonGay-L-Filmnacht-schwed. OmU-

Küss mich - Kyss mig


Mia (Ruth Vega Fernandez) und Frida (Liv Mjönes) treffen einander das erste Mal auf der Verlobungsparty ihrer Eltern. Mias Vater Lasse (Krister Henriksson) heiratet Fridas Mutter Elisabeth (Lena Endre), was aus Mia und Frida Stiefschwestern macht. Mia, seit Jahren von ihrem Vater entfremdet, reist mit Freund Tim (Joakim Nätterqvist) an, mit dem sie ebenfalls verlobt ist. Als sie jedoch ihre baldige Stiefschwester kennenlernt, verändert ihre Beziehung alles und hat dramatische Konsequenzen für jeden, der ihnen nahesteht.
Schweden 2012, 105 Min., R: Alexandra-Therese Keining, mit: Ruth Vega Fernandez, Liv Mjönes, Lena Endre
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Mo, 21.01.13, 20.15 Uhr - Erstauff.-WoMonGay-L-Filmnacht

FRAUENSEE


"Frauensee" erzählt von einem langen Wochenende im Spätsommer auf dem Land. Mit der Fischwirtin Roza lernen wir eine der schönsten Landschaften direkt vor der Berliner Haustür kennen. Die Fischerin ist mit einer erfolgreichen Berliner Architektin zusammen, die einen Bungalow direkt am See bewohnt. Zu diesen beiden stoßen zwei junge, selbstbewusste Mädchen aus Berlin. Diese vier lesbischen Frauen porträtiert der Film. Vier Lebensentwürfe und drei verschiedene Altersgruppen treffen aufeinander und führen uns ihre verschiedene Träume, Ansprüche und Ziele vor Augen.
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Mo, 19.11., 20.15 Uhr - engl. OmU

JAMIE UND JESSIE sind nicht zusammen


Eine queere romantic Comedy...
Romantische Dramödie von der HANNA-FREE-Regisseurin über Freundschaft, Koabhängigkeit und typisch lesbisches Beziehungsdrama – mit Gesangsszenen. Jamie zieht in zwei Wochen nach New York, um dort Broadwaydarstellerin zu werden. Ihre Mitbewohnerin und beste Freundin Jessie ist gar nicht glücklich über Jamies Umzug, denn sie ist in sie verliebt. Um Jamie eifersüchtig zu machen, trifft sie andere Frauen. Aber ihr Plan geht ganz schön nach hinten los… USA 2011, 95 Min
„Einer der schönsten Filme des Jahres!“
(Edge Boston)
„Charmant, sexy und witzig!“
(Curve Magazine)
„Einer der witzigsten und originellsten Filme der letzten Zeit!“
(Afterellen.com)

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Mo, 15.10., 20.15 Uhr -Filmfest PERLEN zeigt: – Erstauff –schwed. OmU-

Küss mich - Kyss mig


Mia (Ruth Vega Fernandez) und Frida (Liv Mjönes) treffen einander das erste Mal auf der Verlobungsparty ihrer Eltern. Mias Vater Lasse (Krister Henriksson) heiratet Fridas Mutter Elisabeth (Lena Endre), was aus Mia und Frida Stiefschwestern macht. Mia, seit Jahren von ihrem Vater entfremdet, reist mit Freund Tim (Joakim Nätterqvist) an, mit dem sie ebenfalls verlobt ist. Als sie jedoch ihre baldige Stiefschwester kennenlernt, verändert ihre Beziehung alles und hat dramatische Konsequenzen für jeden, der ihnen nahesteht.
Schweden 2012, 105 Min., R: Alexandra-Therese Keining, mit: Ruth Vega Fernandez, Liv Mjönes, Lena Endre
Den Trailer gibt es
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WoMonGay: Mo, 17.09., 20.15 Uhr - engl. OmU - Erstauff.-

BUMBLEFUCK, USA


Mit einem Rucksack, einer Videokamera und vielen Fragen reist Alexa aus Amsterdam ins ländliche Iowa. Ihr schwuler Freund Matt hat sich dort umgebracht und sie will die Gründe dafür verstehen und einen Dokumentarfilm über queeres Kleinstadtleben im Mittleren Westen der USA machen. Nach einem Ausflug in die kleinstädtische Homo-Szene wacht Alexa überraschend im Bett der Künstlerin Jennifer auf. Sie erkennt, dass sie auch über sich selbst noch einiges herauszufinden hat...
„Bumblefuck“ heißt umgangssprachlich so was wie „am Arsch der Welt“. Regisseur Aaron Douglas Johnston ist in einer Kleinstadt in Iowa aufgewachsen und hat in seinem Film autobiografische Erlebnisse verarbeitet. Die Geschichte von Alexa und Jennifer, gefilmt in den warmen Farben des sommerlichen Iowas, erzählt aber vor allem auf ernsthafte, romantische und lebenskluge Weise davon, dass man zu sich selbst stehen muss, um sich und andere Menschen nicht zu verletzen.
“Dieser Film schleicht sich leise an, um einen dann zu überwältigen!”
(Variety)
„Ein ganz besonderer Film, der in keine Schublade passt!“
(San Francisco Examiner)
USA 2011, 90 Min., ab 16 J.m R: A. D. Johnston, mit: Heidi M. Sallows, Cat Smits
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WoMonGay: Mo, 20.08., 20.15 Uhr

CODEPENDENT LESBIAN SPACE ALIEN SEEKS SAME


Drei lesbische Aliens werden in einer ganz besonderen Mission auf die Erde gesandt: Sie sollen sich von Erdlingen endlich einmal die Herzen brechen lassen, damit ihre überbordenden romantischen Gefühle nicht weiter die Ozonschicht ihres Heimatplaneten Zots zerstören. So machen sich die co-abhängige Barr, die promiske Zylar und die hinreißende Zoinx munter in der New Yorker Lesbenszene auf die Suche nach der großen Liebe. Zylar probiert es mit Online-Dating, während die anhängliche Barr sich nur dafür interessiert, was Zylar so treibt. Allein Zoinx versucht es auf die altmodische Art mit der Krimskrams-Verkäuferin Jane, die noch nie Glück mit irdischen Frauen hatte.
Regisseurin Madeleine Olnek (Dyke Dollar / Countertransference) legt mit ihrem umwerfend witzigen Spielfilm-Debüt ein interplanetarisches Märchen mit Zitaten aus Don Siegels "Invasion of the Body Snatchers", Woody Allans "Manhattan" und einer Prise "Akte X" vor.
"Süße, lustige, clevere Komödie sucht Crossover..." John Anderson, VARIETY
"Dieser enorm liebenswerte Film stellt die Geschlechterpolitik zugunsten einer universellen Suche nach Bindung in den Hintergrund." Jeannette Catsoulis, THE NEW YORK TIMES
"Der perfekte Dating-Film" Internationales Queer Filmfestival Hamburg
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WoMonGay: Mo, 16.07., 20.15 Uhr - Erstauff-OmU

JOE + BELLE


Endlich: die Neuinterpretation von "Thelma & Louise", auf die wir schon so lange gewartet haben!
JOE + BELLE ist ein unglaublich witziges, romantisches lesbisches Roadmovie mit toller Story, verschmitzt-dunkler Comic-Attitüde und brillanten Schauspielerinnen. Drehbuchautorin und Regisseurin Veronica Kedar glänzt hier als Joe – eine locker-symphatische Drogendealerin mit magischer Anziehungskraft und Sivan Levy ist Belle: die einsame, unwiderstehlich-sinnliche und ziemlich verrückte junge Frau, die sich in Joe verliebt und diese nie wieder loslassen will.
Ein warmes, verrückt-verdrehtes Märchen, dass den Glauben an die wahre, die ewig junge Liebe feiert.
"JOE & BELLE ist eine 'Dark Comedy', wie sie im Buche steht: eine Mischung aus "Fargo" und "Thelma and Louise" – sehr schräg, mit viel schwarzem Humor und einer guten Portion Romantik. Ein Roadmovie der besonderen Art auf dem Weg von Tel Aviv nach Sderot." Pink Apple Filmfest
"Eine äußerst kreative tour-de-force… JOE + BELLE schafft es, tiefe Wahrheiten über Liebe und Gewalt zu vermitteln, ohne dabei im Geringsten den notwendigen Galgenhumor zu vernachlässigen." AfterEllen.com
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WoMonGay: Mo, 18.06., 20.15 Uhr

FEMALE PERVERSIONS


Erotik-Drama mit Tilda Swinton über eine aufstrebende Staatsanwältin, deren Persönlichkeit zu zerbrechen droht. Die erfolgreiche Rechtsanwältin Eve (Tilda Swinton) scheint dem klischeehaften Bild einer sexuell attraktiven und selbstbewussten Karrierefrau voll zu entsprechen. Sie glaubt, ihr Leben bis in's letzte Detail unter Kontrolle zu haben und hebt ihre Weiblichkeit obsessiv und unaufhörlich hervor. Hinter dem topmodischen, gestylten und selbstbewussten Äußeren verbirgt sich jedoch eine dunkle Seite voller erotischer Phantasien, angstvoller Träume und beunruhigender Kindheitserinnerungen. Als Drehbuch-Grundlage für Susan Streitfelds Erotik-Drama diente die an Freud und der Psychoanalyse orientierte Gender-Studie "Female Perversions: The Temptations of Emma Bovary" der Bestseller-Autorin Louise J. Kaplan. Dank artifizieller Gestaltung der erotischen Sequenzen sowie der androgyn-schönen Tilda Swinton hält der Film reichlich visuelle Freuden bereit.
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Mo, 21.05., 20.15 Uhr - engl. OmU - Erstauff-

MOMMIE IS COMING


Nach der Premiere bei der Berlinale: Annie Sprinkle, Cheryl Dunye, Ena Schnitzlbaumer und Maggie Tapert in einer authentischen Screwball-Komödie aus der lesbischen Underground-Szene im Berlin des 21. Jahrhunderts - kraftvoll inszeniert im aufregend-wilden Nachtleben und mit authentischen DarstellerInnen glänzend besetzt.
Dylan und Claudia sind ein heißes Liebespaar. Sie haben viel Spaß miteinander und Sex, wo immer es ihnen gefällt. Aber Dylan will mehr von Claudia, ohne gleich ihr Herz zu verlieren, Claudia hingegen sehnt sich nach Romantik und Liebe. Und zu allem Übel kommt auch noch Dylans Mutter Helen den beiden in die Quere: um ihrer eingeschlafenen Ehe mit dem langweiligen Hans zu entkommen, reist sie in die Großstadt, wo sie glaubt, ihr kleines Mädchen einsam und verloren vorzufinden. Doch weit gefehlt. Als jedoch Dylan Claudia sitzenläßt, wird alles sehr kompliziert…
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WoMonGay, 16.04.12, 20.15 Uhr - franz. OmU - Vorpremiere -

TOMBOY


Laure trägt ihre Hosen am liebsten weit und die Haare kurz. Wie ein Mädchen sieht sie nicht aus und möchte am liebsten keins sein. Als sie mit ihren Eltern umzieht nutzt sie ihre Chance und stellt sich ihren neuen Freunden als Michael vor. Geschickt hält sie ihr intimes Abenteuer vor den Eltern geheim. Für ihre Familie bleibt sie Laure, doch für die anderen Kinder ist sie Michael, der rauft, Fußball spielt, und in den sich die hübsche Lisa verliebt. Laure kostet ihre neue Identität aus, als ob der Sommer ewig so weitergehen könnte. Mit Witz, Leichtigkeit & Authentizität entwickelt Céline Sciamma diese Geschichte über den entscheidenden Sommer eines Mädchens, das anders sein möchte. Der Begriff „Tomboy“ bezeichnet ein Mädchen, das sich wie ein Junge kleidet, fühlt und benimmt.
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WoMonGay - 19.03., 20.15 Uhr

KÜSS MICH - 8 peppig-lesbische Kurzfilme


ZUCKER IM BLUT
D 2005, 14 Min., s/w, deutsche OF, Regie: Reza Rameri Nachdem Anna zum wiederholten Male von ihrer Freundin Miyu betrogen wird, stürzt sie sich in einen Rachefeldzug: Möglichst schnell eine Affäre an Land ziehen. Leichter gesagt als getan!
DER HAMMER
D 2004, 4 Min., Farbe, deutsche OF, Regie: Peter Oehl & Markus Ludwig Frau allein zu Haus und draußen arbeitet die Handwerkerin an der Fassade. Was wohl passiert, wenn man sie auf ein Bier einlädt? Ein sexy-homemade Musical.
JO FM
USA 2005, 17 Min., Farbe, engl. OF mit dt. UT, Regie: Jenn Garrison Radio DJane Star wird von einer obsessiven Verehrerin gekidnappt. Der Fan will mit seinem Radio-Idol ein letztes Band aufnehmen.
OPEN
D 2005, 7 Min., Farbe, ohne Dialog, Regie: Charlotte Siebenrock Spätabends betritt eine Frau eine ausgestorbene Gaststätte. Zwei sichtlich erschöpfte Kellnerinnen starren den unerwünschten Gast feindselig an. Mit ungeahnten Mitteln entschärft die Besucherin die Situation.
THE PLEASURE ZONE
Kanada 2006, 18 Min., Farbe, engl. OF mit dt. UT, Regie: Dayna McLeod American Football nach lesbisch-lustvollen Regeln: Die Pussy Packers spielen gegen die Ass Alley Anglers und Du bist live dabei!
PUDELSKERN
D 2006, 11 Min., Farbe, engl. OF mit dt. UT, Regie: Kerstin Honeit, Emma Cattell Ein Dirndl. Ein Pudel. Ein Trauma.
LONG AGO
USA 2007, 13 Min., Farbe, engl. OF mit dt. UT, Regie: Christie Wegener Maddie kann sich nicht von ihrer, so gar nicht mehr angesagten, Frisur trennen. Denn die ist Spiegel einer schönen Vergangenheit, von der sie sich nicht verabschieden will.
VIBRA CALL
Brasilien 2006, 3 Min., Farbe, ohne Dialog, Regie: Esmir Filho Der Handy-Vibrationsalarm kann langweilige Schulstunden sehr verkürzen.
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WoMonGay, Mo, 20.02.12, 20.15 Uhr -engl. OmU-

GIGOLA


1963 am Place Pigalle, im Herzen des berühmt-berüchtigten Vergnügungsviertels: Hier, in einem Cabaret Féminin, trifft sich die Pariser Halbwelt; Transen und Prostituierte, Femmes und Garconnes. Georgia, die sich jetzt Gigola nennt, verzaubert mit dem unwiderstehlichen Charme und den geschliffenen Manieren eines Dandys einsame Millionärinnen und lebenshungrige Straßenmädchen gleichermaßen. Doch hinter der schönen Fassade versteckt Gigola ein gebrochenes Herz - sie trauert immer noch um Sybil, ihre einstige Lehrerin und erste große Liebe...
Das Regiedebüt von Laure Charpentier basiert auf ihrem gleichnamigen Roman aus dem Jahr 1972, den die französischen Behörden damals sofort zensierten. Als stylische Ode an einen wilden Abschnitt der lesbischen Geschichte ist Gigola sehr explizit - heiße lesbische Strip-Shows inklusive. Frankreich 2010, 102 Min., R: Laure Charpentier, mit: mit Lou Doillon, Eduardo Noriega, Marie Kremer, Rossy De Palma
"Sofort möchte man per Zeitmaschine in das lesbische Paris von damals reisen" L-MAG
"Charpentiers Blick zurück in Sehnsucht hat etwas Exotisch-Paradiesisches. Das Pathos ist so aufrichtig und so ganz frei von Ironie wie die Farben, in denen Gigolas Welt erstahlt." Sissy
"Mit toller Ausstattung, der Glorifizierung der Halbwelt, einer burschikosen Hauptdarstellerin und Almodovar-Actrice Rossy de Palma eine tolle Vorlage für glamouröse lesbische Mottopartys." Gab
"...wie ein Tauchgang in eine verblichene Zeit, die die lesbische Geschichte mit am stärksten geprägt hat." Gaypeople

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WoMonGay, Mo, 16.01., 20.15 Uhr -OmU-

ANARCHIE GIRLS


Ein junges Mädchen aus der Provinz kommt in die große Stadt, um eine Ausbildung zu machen. Sie versucht, eine Wohnung zu finden, und bemerkt dabei einen Aufkleber mit den Anarchie-Symbolen darauf. Sie lernt SANDRA kennen, die ein T-SHIRT mit dem Anarchie-Symbol trägt. Gegenseitige Zuneigung ist gleich vorhanden und so werden die beiden zu Mitbewohnern...
"Spannendes Drama in der Underground-Kultur..." schwul-lesbische Filmtage Weiterstadt
Litauen, Ungarn 2010, Anarchy in Žirmunai, 90 Min.
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WoMonGay, Mo, 19.12., 20.15 Uhr –ital. OmU-

LUCIA'S REISE (IL RICHIAMO)


Sie könnten kaum unterschiedlicher sein, und doch zieht es sie magisch zueinander hin: Lea, die sich über jede noch so schwierige Situation mit einer witzigen Bemerkung rettet und die unnahbare, zerbrechliche Lucia, deren Arzt ihr dringend rät, zu lachen, zu tanzen und das Leben zu genießen. Durch Leas Traum vom Klavierspielen kreuzen sich ihre Wege und es wächst allmählich und entgegen jeder Erwartung eine tiefe Verbundenheit. Doch plötzlich ist Lea verschwunden. Sie hat endlich Arbeit als Meeresbiologin bekommen – in Südamerika. Mit einem Schlag wird Lucia klar, was ihr ihre Freundin bedeutet. Als sie dann auch noch erfährt, was ihr Mann ihr seit Monaten verheimlicht, reist sie Lea hinterher. Dort beginnt für beide eine intensive Suche nach dem Leben, das sie wirklich führen möchten. Ein doppelter Befreiungsschlag: eindringlich, unwiderstehlich und immer wieder überraschend.
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WoMonGay, Mo, 21.11., 20.15 Uhr –ital. OmU-

Viola di mare / The Sea Purple


Italien | 2009 | Regie: Donatella Maiorca | mit Valeria Solarino, Isabella Ragonese, Ennio Fantastichini | 105 Min. | Italienisch mit deutschen und englischen Untertiteln
Sizilien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Angela ist anders als die anderen Mädchen. Sie rennt, raucht und spielt mit den Jungs. Auch als junge Frau passt sie sich nicht den gängigen Geschlechterrollen an. Als aus Angelas Freundschaft zu ihrer Jugendfreundin Sara mehr wird, reagiert Angelas Vater brutal. Er sperrt Angela in den Keller und will sie zwingen, einen seiner Arbeiter zu heiraten. Doch Angela weigert sich. Die einzige, die sie heiraten will, ist Sara. Angelas Vater ist außer sich und wünscht sich, seine Tochter wäre als Junge geboren. Damit bringt er seine Frau und seine Tochter auf eine Idee. Sie lassen die Papiere ändern, und aus Angela wird Angelo.
Vorlage für den Film ist der Roman »Minchia di Re« von Giacomo Pilati. Donatella Maiorcas eindrucksvoller Film über die Liebe zwischen zwei Frauen, über das Machtgefüge zwischen Männern und Frauen im Italien des 19. Jahrhunderts und über die Freiheit, sein Leben selbst zu gestalten, basiert auf einer wahren Begebenheit, die auf Sizilien zur Legende wurde. Die Filmmusik stammt von Rockröhre Gianna Nannini
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WoMonGay+Filmfest PERLEN zeigen:
Mo, 17.10., 20.15 Uhr – engl. OmU-

The secret diaries of Miss Anne Lister

Die Tagebücher, die Anne Lister zwischen 1800 und 1840 schrieb, umfassen über vier Millionen Wörter - und sind damit eines der umfangreichsten persönlichen Zeugnisse dieser Zeit. Den "heimlichen" Teil schrieb die wohlhabende Landbesitzerin aus Yorkshire verschlüsselt: ihre Liebesaffären mit Frauen, ihre Verführungskünste, ihre Suche nach einer Lebensgefährtin. Der Film führt uns in eine Zeit, in der ein offen lesbisches Leben nicht vorstellbar war - Anne Lister versuchte aber genau dies. Explizit äußert die als Waise bei Onkel und Tante auf einem Landgut lebende Anne ihren Wunsch, nicht zu heiraten, sondern sich stattdessen eine weibliche Gefährtin zu suchen. Ihre große Selbsteinsicht und Unbeirrbarkeit im Hinblick auf ihre Identität haben Anne Lister auch den Beinamen "Britain's first modern Lesbian" eingebracht - zu Recht. "The Secret Diaries of Miss Anne Lister" ist kein verspielter Kostümfilm, sondern ein klares Porträt einer starken, charmanten und überaus verführerischen Frau, die sich gegen alle gesellschaftlichen Konventionen durchsetzt - und auch die Annahme, Frauen hätten keine eigene Sexualität, explizit widerlegt. R: James Kent, Großbritannien 2010, 90 Min.
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WoMonGay+Filmfest PERLEN zeigen:
Mo, 19.09., 20.15 Uhr –franz. OmU-

SPÄTE ENTSCHEIDUNG (LA SURPRISE)


Ein Film von Alain Tasma
Frankreich 2007, 100 Min, mit Mireille Perrier, Rachida Brakni, Robin Renucci, Eric Elmosnino.
Die Luft ist raus aus der Ehe, die Tochter längst erwachsen. Das Leben ist aber noch nicht vorbei. Nach über zwanzig Jahren Ehe fasst Marion einen mutigen Entschluss und verlässt ihre Familie. Als sie kurz darauf der schönen Antiquitätenhändlerin Claude mit den großen Augen begegnet, nähern sie sich zunächst einander an wie tagtäglich viele Frauen - mit Sympathie und ähnlichen Sorgen. Sie lachen zusammen über ihre Erfahrungen als Ehefrauen. Sie machen sich gegenseitig Komplimente über ihre gut in Schuss gehaltenen Körper. Erst auf einer gemeinsamen Reise stellt sich der Verdacht ein, es könne sich um romantische Liebe handeln, es ginge um Verlangen, Sinnlichkeit, gar Sex - und um all die Kämpfe einer regelrechten Amour Fou. Bin ich’s oder bin ich’s nicht? Diese Frage reißt die eher bürgerliche Marion in eine tiefe Verunsicherung. Coming Out, jetzt noch? Eine weitere späte Entscheidung steht an.
Der Spielfilm (Im Original „La Surprise - Die Überraschung“) über zwei Frauen, die die Liebe wieder entdecken, begeisterte in Frankreich das Publikum und die Presse. „Wieder einmal zeigt es sich, dass die Franzosen das mit dem Melodrama einfach am besten hinkriegen“, jubelte AfterEllen.com. Allein die beiden Hauptdarstellerinnen Mireille Perrier („Orly“) und Rachida Brakni („Barakat!“) sind das Drama wert!
Zuschauerpreis beim Internationalen Filmfestival Luchon.
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WoMonGay, Mo, 15.08., 20.15 Uhr – Erstmals im Kino!-

Kommt Mausi raus ?


Einer der großen Klassiker des lesbischen Films erstmals im Kino!
Kati, genannt "Mausi", ist lesbisch. Kein Mensch weiß das, und niemand soll es je erfahren, denn schüchtern ist Mausi auch. Notgedrungen verlässt die 20-jährige ihr westfälisches Heimatdorf, um in Hamburg so zu leben, wie sie es wirklich will. In Yumiko findet sie ihre große Liebe und energische Förderin. Weil Mausi nach wie vor ihre Homosexualität kaschiert, schickt Yumiko sie nach Hause mit dem Rat, wenigstens ihre Mutter einzuweihen. Der Rest sei ein Kinderspiel. Wirklich? Immerhin begegnet Kati in der Heimat auch ihrem ersten Schwarm….
Einerseits ist KOMMT MAUSI RAUS?! eine warmherzige, entspannte und sehr lebensnahe Coming-Out-Komödie, die heute immer noch genauso viel Spaß macht wie vor 15 Jahren. Andererseits kann man das Verdienst von Angelina Maccarones Debütfilm für das lesbische Kino nicht hoch genug einschätzen: nach Jahrzehnten der Ignoranz, in denen lesbische Themen allenfalls in kämpferischen Frauenbewegungsfilmen und den experimentellen Kunstfilmen auftauchten, zeigte MAUSI, dass Coming-Out, Hetero-Kleinstadt-Horror und lesbischer Sex leicht, locker, klug und Prime-Time-tauglich sein kann. Und das war immerhin schon vier Jahre vor Raus aus Åmål und die L-World war noch lange nicht in Sicht!
D 1995, 88 Min., Regie: Alexander Scherer, Angelina Maccarone (Fremde Haut)
Schauspieler: Julia Richter, Alexandra Wilcke, Inga Busch
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WoMonGay, Mo, 18.07., 20.15 Uhr – Erstauff- engl. OmU

A MARINE STORY


Auf internationalen Filmfestivals bisher mehr als ein Dutzend Mal ausgezeichnet! Die bemerkenswert durchtrainierte, sexy Schauspielerin und Akrobatin Dreya Weber (u.a. "GYMNAST - Bande der Liebe") spielt die hoch dekorierte Offizierin Alex, die völlig unerwartet aus dem aktiven Dienst des U.S. Marine Corps entlassen wird. Ohne Perspektive und zurück in ihrer kleinen, konservativen Heimatstadt willigt Alex spontan ein, die frühreife, rebellische Teenagerin Saffron (Paris Pickard) zu trainieren und auf den rechten Weg zu bringen. Dabei kommen sich die beiden auch emotional immer näher, und Alex entwickelt sich für Saffron zu genau der geradlinigen, unnachgiebigen Autoritätsperson, die ihr bisher fehlte.
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WoMonGay, Mo, 20.06., 20.15 Uhr – Erstauff- engl. OmU

FABULOUS! - The Story of Queer Cinema


Wie schon die Dokumentation "The Celluloid Closet" beeindruckend die Geschichte des Queer-Cinema beleuchtete, knüpft "Fabulous!" an diese Dokumentation an und verschafft einen grandiosen Überblick bis zu aktuellen Filme wie z.B. "Brokeback Mountain". von Lisa Ades, Lesli Klainberg. Die bildliche Darstellung von Schwulen und Lesben in der amerikanischen Kultur ist eine Errungenschaft der Moderne - ein Ergebnis der schwul-lesbischen Bewegungen im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts. Bis dahin waren Abbildungen schwul-lesbischen Lebens tabuisiert; wenn es sie gab, waren es in der Regel Stereotypen. Heutzutage hingegen sind "queere" Bilder überall zu finden. Die Dokumentation von Lisa Ades und Lesli Klainberg erklärt, wie es dazu gekommen ist. Mit zahlreichen Beispielen aus der jüngeren Filmgeschichte und in vielen Interviews lassen die beiden Filmemacherinnen die Geschichte des schwul-lesbischen Kinos Revue passieren. - 82 Min
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WoMonGay, Mo, 16.05., 20.15 Uhr – Erstauff- brail.-portugisische OmU

Zurück ins Glück


Bei den meisten Menschen schlägt das Ende einer großen Liebe früher oder später um in Hass oder Gleichgültigkeit. Nicht so bei der 35-jährige Literaturdozentin Julia. Sie versinkt in tiefer Trauer und quält sich mit Erinnerungen an glückliche Tage. Schluss mit dem theatralischen Trübsinn, findet ihr schwuler Freund Hugo, und überredet sie, mit ihm und Lisa aufs Land zu ziehen. Doch in der neuen Bleibe prallen nicht nur Vorlieben für fliederfarbene Möbel und leichenblasse Wände aufeinander, sondern auch der unterschiedliche Umgang des Trios mit den Verlusten, die sie jeweils kürzlich erlitten haben. Als sich eines Tages Lisas Cousine Helena einquartiert, die ihrer Lebensfreude mit köstlichem Essen Ausdruck verleiht und einem Flirt nicht abgeneigt scheint, wird es Zeit für Julia, ihre rückwärtsgewandte Sicht aufs Leben zu überdenken.
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WoMonGay, Mo, 18.04., 20.15 Uhr – Erstauff- engl OmU

BREAK MY FALL


BREAK MY FALL zeigt drei Tage und Nächte dieser leidenschaftlichen Liebesbeziehung, die von Abhängigkeit geprägt ist, und zu scheitern droht. Ein wirklich kühnes, unter die Haut gehendes Spielfilmdebüt mit einem furiosen Soundtrack von einigen der besten Indie-Bands der Londoner Szene. Der Rhythmus des Films reflektiert den Rhythmus von Sallys und Lizas Beziehung: in der einen Minute scheinbar verträumt und romantisch, wenig später laut und heftig. Ihr Motiv, emotionale Abhängigkeit und handgreifliche Aggressivität in Beziehungen, packt die Regisseurin in eindrucksvolle, bisweilen rauschhafte Bilder. Inspiriert von Filmemachern wie Bruce LaBruce, Pedro Almodovar und Lukas Moodyson gelingt es ihr, das komplexe Thema ohne Schuldzuweisungen und ohne Klischees zu zeigen.
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WoMonGay, Mo, 23.03., 20.15 Uhr – Erstauff- rumänische OmU

LOVE SICK


Alexandra (Alex) und Cristina (Kiki) studieren an der Universität von Bukarest. Eigentlich sind sie nur Freundinnen. Doch als Alex ihr Zimmer in einem berüchtigten Uni-Campus gegen eines bei Kikis Tante eintauscht, entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden. Die beiden sind romantische Schwärmerinnen, was sich vor allem in ihrem Interesse für entsprechende französische Literatur festmachen läßt. Diese Schwärmerei geht aber in Kikis Fall noch weiter: sie hat eine Beziehung zu ihrem Bruder Alexandru (Sandu), die weiter zu gehen scheint als gewöhnliche moralische Vorstellungen es erlauben. In einer derartigen Beziehung sieht sie die höchste Reinheit. Sandu ist jedoch weniger romantisch, als vielmehr von krankhafter Eifersucht gequält, Eifersucht auf Alex. Folglich bringt er Kiki in ein Abhängigkeitsverhältnis, aus dem sie kaum entkommen kann. Erst im Sommer auf dem Land können die beiden Frauen ihre Liebe ungestört leben...
"Ein berührend-verstörender Film, dessen dichte Aufnahmen eine romantisch-tragische Liebesgeschichte perfekt transportieren." (aviva-berlin.de)
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WoMonGay, Mo, 21.02., 20.15 Uhr – Erstauff-engl. OmU

LATE BLOOMERS ...lieber spät als nie (OmU)


Ein Klassiker des QUEER CINEMA aus den USA 1995.
Die 'verbotene' Liebe zwischen der Mathe-Lehrerin Dinah und der Schulsekretärin Carly in einem erzkonservativen amerikanischen Vorstädtchen Einige Zeit später, inzwischen aufgrund des 'Skandals' arbeitslos, müssen Dinah und Carly hart darum kämpfen, dass ihre Beziehung nicht an der schwierigen Situation zerbricht. Aber manchmal gibt es eben doch kleine Wunder: Die Liebe der beiden Frauen trotzt allen Stürmen und das Schicksal beider ist das gemeinsame Glück. LATE BLOOMERS ist eine feinfühlige Komödie über die Liebe - universell und gegen alle Widerstände.
"Verlangen, Humor und Emotionen..." Variety
"(Be)rührend, warmherzig und humorvoll." Diva
"Eine perfekte Leistung der Hauptdarstellerinnen." Los Angeles Times
"Eine erstaunlich engagierte Komödie." San Francisco Examiner
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WoMonGay, Mo, 17.01., 20.15 Uhr –Erstmals im Kino - Der Klassiker

Anna und Edith


Der Klassiker von 1974 wiederentdeckt! Anna und Edith sind Kolleginnen in einer Versicherungsanstalt. Der Chef brüstet sich mit den Arbeitserfolgen der Frauen, Annas Mann hätte es lieber, wenn Sie zuhause bliebe. Anna und Edith kommen sich näher und werden ein Paar. Aber es bleibt nicht nur bei romantischen Ausflügen ins Grüne – Anna und Edith wollen zusammen mit ihren Kolleginnen für bessere Arbeitsbedingungen sorgen! ANNA UND EDITH war der erste deutsche Film, der eine glückliche Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen zeigte. Obwohl Gerrit Neuhaus am Ende die Regie übernahm, ist die kämpferische, witzige und hinreißend gespielte Romanze im Wesentlichen das Werk von vier Frauen: den Autorinnen Cillie Rentmeister und Cristina Perincioli (selbst eine anerkannte Regisseurin), der ZDF-Redakteurin Alexandra von Grote und der Produzentin Regina Ziegler, die damals noch am Beginn ihrer erfolgreichen Laufbahn stand. Gemeinsam brachten sie mit diesem Klassiker des lesbischen Films Bewegung ins männlich dominierte Fernsehen D 1974, 77 Min., R: Gerit Neuhaus, mit: Karin Siefart, Barbara Stanek
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WoMonGay, Mo, 20.12., 20.15 Uhr – Erstauff-engl. OmU

ELENA UNDONE


Der neueste Film der Regisseurin des Filmklassikers "CLAIRE OF THE MOON" Nicole Conn. Elena (Necar Zadegan, bekannt auch aus “24″) und Peyton (Traci Dinwiddie, bekannt aus “Supernatural”) lernen sich auf einer Veranstaltung kennen, bei der es um “Seelenverwandtschaft” geht. Peyton ist eine offen lesbische Autorin und Elena die Frau eines Pastors. Schon bei der ersten Begegnung findet Elena heraus, dass Peyton lesbisch ist und gibt dieser zu verstehen, dass sie kein Problem damit hat. Wie es häufig der Fall ist, wenn Heterofrauen Lesben kennen lernen beginnen sie darüber nachzudenken, wie es mit einer Frau sein könnte. Zunächst aber entwickelt sich zwischen Peyton und Elena eine tiefe Freundschaft, bei der Elena nach wie vor meint, nicht lesbisch zu sein...
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WoMonGay, Mo, 15.11, 20.15 Uhr – Erstauff –dt. Fassung - 35mm- Vorpremiere

THE KIDS ARE ALL RIGHT


Intelligente Komödie über ein Paar -Julianne Moore (A SINLE MAN) & Annette Bening (American Beauty)-, das sich aus heiterem Himmel mit dem Vater ihrer beiden Kinder konfrontiert sieht -Mark Ruffalo(Shutter Island, Wo die Liebe hinfällt). Sieben Jahre nach ihrem wunderbaren "Laurel Canyon" kehrt Lisa Cholodenko mit ihrem bislang aufwändigsten Film zu den versprengten Künstlerenklaven im Einzugsgebiet Los Angeles zurück. Stärker als in ihren bisherigen Filmen überwiegt trotz der durchaus ernsten Thematik ein komödiantischer Ton, der auch einem Mainstreampublikum sofort Zugang zu der ungewöhnlichen Figurenkonstellation ermöglicht. Julianne Moore und Annette Bening sind hinreißend als etwas eingefahrenes Paar, Mark Ruffalo unwiderstehlich als Mann, der die Konventionen unerwartet aufwirbelt.
"Ein lebendiges, fast punktgenauses Portrait einer modernen Familie"
THE NEW YORK TIMES
"Wundervoll komisch & emotional pacekend"
VANITY FAIR

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WoMonGay, Mo, 18.10, 20.15 Uhr – Erstauff –engl. OmU- PERLEN-das lesbisch-schwule Filmfest hannover zeigt

Bloomington


Regie: Fernanda Cardoso, mit: Allison McAtee, Sarah Stouffer, Katherine Ann McGregor, Ray Zupp, J. Blakemore, Erika Heidewald. USA 2010, 83 Min
Jackie Kirk (Sarah Stouffer), ein ehemaliger Kinderstar, startet ihr erstes Jahr am College und trifft dort auf Catherine Stark (Allison McAtee), eine junge, sexy Psychologieprofessor mit einem gewissen Ruf… Nach ein paar verstohlenen Blicken und einem ersten Gespräch landen die beiden im Bett. Glücklicherweise ist Bloomington eine angenehme Überraschung. Die Charakteren selbst sind nicht eindimensional, und entwickeln sich im Laufe der Geschichte. Bloomington ist ein nachdenklicher, gut gemachter lesbischer Film im Stile von „Loving Annabelle“.
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WoMonGay, Mo, 20.09.10, 20.15 Uhr – Erstauff –engl, franz., danisch., schwed. OmU-
- PERLEN-das lesbisch-schwule Filmfest Hannover zeigt:

Too Much Pussy! Feminist Sluts In The Queer X Show


Sie sind Aktivistinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Sexarbeiterinnen, Pornostars. Sie stammen aus Europa und aus Amerika. Sie vereinen verschiedene sexuelle (Un-)Orientierungen; sieben jungen Frauen und ihre wilden Abenteuer bei einer Sex-Performance-Kunst-Tour im Sommer 2009 in Paris, Berlin, Stockholm und anderen Städten.„Too Much Pussy! Feminist Sluts In The Queer X Show“ dokumentiert die Reise, die lebensverändernden Erfahrungen, die Schnittpunkte von Shows und Leben der Protagonistinnen im Spannungsfeld zwischen Pornographie, Kunst und Politik, Darstellung und Wirklichkeit. Emilie Jouvet, Wendy Delorme, Judy Minx, Madison Young, Sadie Lune, Mad Kate und DJ Metzgerei präsentieren in „Too Much Pussy! Feminist Sluts In The Queer X Show“ eine sex-positives, feministisches Manifest.
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WoMonGay, Mo, 16.08.10, 20.15 Uhr

Angelina Maccarone: Alles wird gut


Die Kult-Komödie von Angelina Maccarone (Verfolgt, Vivere, Fremde Haut) Nabou hat nur eines im Kopf: Sie will ihre Ex-Freundin Katja zurück. Dafür nimmt sie sogar den Job als Putzhilfe bei der Yuppie-Frau Kim an, die ein Stockwerk unter Katja wohnt. Der Rest lässt sich dann schon irgendwie deichseln, glaubt Nabou. Mit der coolen, pedantischen Karrierefrau Kim verbindet die arbeitslose Lebenskünstlerin nur die Hautfarbe, entsprechend oft kracht es zwischen den beiden. Nabou stört das wenig, denn sie ist hauptsächlich hinter ihrer Exfreundin her. Erst als sie am Ziel ist, bemerkt sie, dass es gar nicht Katja ist, die sie will… Mit: Kati Stüdemann, Chantal de Freitas, Isabella Parkinson, Pierre Sanoussi-Bliss, Aglaia Szyszkowitz
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WoMonGay, Mo, 19.07.10, 20.15 Uhr – Erstauff –engl. OmU-

THE OWLS


Vor zehn Jahren waren „The Screech“ die heißeste Lesbenband der Szene. Iris und Lily waren die Frontfrauen, MJ produzierte, und Carol war auf den Touren mit dabei. Doch die Zeit der großen Träume und wilden Nächte ist lange verflogen. Sexy Iris trinkt zu viel und fantasiert von einem Comeback, zu dem es nie kommen wird. Sie und MJ, mit der sie schon lange nicht mehr zusammen ist, kommen einfach nicht voneinander los, und Carol und Lily sind in ihrer Beziehung derart gelangweilt, das sie sich zu nichts entschließen können, sie denken aber immer öfter an ein gemeinsames Kind. In dieses Bermuda-Dreieck brachliegender Sehnsucht, Enttäuschung, Wut und Langeweile gerät Cricket. Die streitbare 20-Jährige sucht Ärger, und sie bekommt ihn.
Der Film verneigt sich vor den Werken von Patricia Highsmith und dem psychologischen Drama der 1960er Jahre (THE FOX, KILLING OF SISTER GEORGE). Cheryl Dunye (WATERMELONE WOMAN) ist bekannt dafür, den unangenehmen Wahrheiten der Frauen und ihren bissigen Kommentaren ins Auge zu sehen, und versammelt das WHO IS WHO der lesbischen Filmszene um sich: Cheryl Dunye (The Watermelon Woman), Lisa Gornick (Tick Tock Lullaby), Guinevere Turner (Go Fish), V.S. Brodie (Go Fish), Deak Evgenikos (The Itty Bitty Titty Committee)...
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WoMonGay, Mo, 21.06.10, 20.15 Uhr – Erstauff –engl. OmU-

HANNAH FREE


In der Hauptrolle Emmy und Golden Globe Gewinnerin SHARON GLESS, bekannt aus QUEER AS FOLK und NIP/TUCK. Hannah und Rachel wachsen in einer kleinen Stadt im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten auf, wo die traditionellen Erwartungen an die Geschlechterrollen ein kaum überwindbares Hindernis für ihre große Liebe bilden. Hannah wächst zu einer abenteuerlustigen und kompromisslosen Lesbe heran, Rachel wird eine starke, ruhige Hausfrau. Mit Zeitsprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart zeigt der Film, wie die beiden Frauen ihre Liebe zueinander trotz Heirat, Weltkrieg, Untreue und Verleugnung durch die Familie erhalten. Eine Liebesgeschichte über zwei Frauen, die einander Jahrzehnte lang lieben und das trotz einiger Fehler und mehr als nur einigen Unterschieden.
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WoMonGay, Mo, 17.05.10, 20.15 Uhr – Erstauff –engl. OmU-

And then came Lola


"Sex ist Kommunikation – und ich liebe es, zu kommunizieren!“ Das ist Lola, wie sie leibt und lebt. Mit Verabredungen um eine bestimmte Uhrzeit kann man sie jagen. Kein Wunder, dass ihre Affären anfangs immer brandheiß, in der Mitte weniger angenehm und am Ende überhaupt nicht mehr sind. Seit neuestem hat nun Lola die bildschöne und kluge Casey an der Angel. Dieses eine Mal soll es mit der Liebe bitte klappen! Als die Grafikdesignerin sie anfleht, ihr für eine wichtige Präsentation Fotos vorbeizubringen (und zwar rechtzeitig!), legt sich Lola ins Zeug ... und rennt! Wenn die Straßen von San Francisco bloß nicht so voller sexy Dykes, missmutiger Politessen und nachtragender Ex-Geliebter wären! Wird es Lola gelingen, Casey ihrer verwegenen italienischen Auftraggeberin zu entreißen? Und noch einmal: Wird es ihr gelingen? Ellen Seidler und Megan Siler (THE MIDWIFE’S TALE) landen einen echten Kult-Hit, ein urban-dynamisches UND EWIG GRÜSST DAS MURMELTIER; mit hippem Sound, hinreißenden Comic-Strips, peinlichen Paartherapie-Enthüllungen und viel Sex-Appeal. R: Ellen Seidler, Megan Siler, mit: Ashleigh Sumner, Jill Bennett, Cathy DeBuono, Jessica Graham, Angelyna Martinez.
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WoMonGay, Mo, 19.04.10, 20.15 Uhr – Erstauff –franz. OmU-

ONE NIGHT STAND


Pour une nuit
Fr, 2006, 70 Min., franz. OmU
Heute wird es heftiger und nackt.
Das Pariser-Frauen-Lesben-Prejekt um die Regisseurin Emilie Jouvet bebildert seine eigene Sexualität. Lesbischer Sex unverkrampft, ungehemmt sowie Frau ihn kennt… Ein Film von Frauen, mit Frauen für Frauen jenseits der männlich dominierten Sexindustrie. Als Vorfilm gibt es Interviews mit den Darstellerinnen.
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WoMonGay, Mo, 15.03.10, 20.15 Uhr – Erstauff –engl. OmU-

GIRL PLAY


Zwei Frauen, eine Liebe, unendlich viele Möglichkeiten!
Was tun, wenn frau sich schwer verliebt, aber bereits in einer Beziehung steckt? Das bittersüße Gefühlsdilemma entspinnt sich, als Robin und Lacie für ein Theaterstück als Liebespaar gecastet werden. Was als ausschließlich professionelles Verhältnis abgemacht war, weicht durch aufwühlende Kussszenen und erotische Intensivproben mehr und mehr einem waschechten Knistern, gespielte Leidenschaft explodiert bald in feuriges Begehren. Dabei passen die beiden gar nicht zusammen!
Während sich die treuherzige Robin mit ihrer langjährigen Ehepartnerin im andauernden Beziehungssanierungsplan gegen Kommunikationsverlust und Sexschwund befindet, halten sich die Loverinnen der freiheitsliebenden Lacie höchstens bis zum Sonnenaufgang. Doch wenn sich die zwei, angefeuert von ihrem "Action!"-fordernden Regisseur, auf der Bühne umarmen, läuft es ihnen heiß und kalt den Rücken herunter und jeder Versuch, sich voneinander fern zu halten, endet in zunehmend wilderen Zärtlichkeiten. Warum es also nicht einfach wagen...? "Bester Lesbenfilm" & "Beste Schauspielerin"
OUTFest Los Angeles Gay and Lesbian Filmfestival
"Publikumspreis", "Beste Schauspielerin", "Bester Regisseur" & Jury Preis "Bester Spielfilm"
Tampa International Gay and Lesbian Film Festival
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WoMonGay, Di, 16.02.10, 20.15 Uhr – Erstauff –franz OmU--
AUSNAHMSWEISE AM DIENSTAG!!!

EMMA & MARIE


Marie zieht vom Land zu ihrer alten Schulfreundin nach Lyon, um am Konservatorium Klavier zu studieren. Die geheimnisvolle Emma übt auf sie eine große Faszination aus. Als sie ihr Avancen macht, lässt sich Marie darauf ein und verliert darüber die Kontrolle über ihr Studium. In der riesigen leerstehenden Wohnung von Emmas Mutter entbrennt zwischen den beiden Frauen ein Zweikampf zwischen Anziehung und Abstoßung, der für eine der beiden in einer Katastrophe endet.
EMMA UND MARIE ist das Regiedebüt von Sophie Laloy, dass sich kunstvoll und hintergründig zwischen Psychothriller und der Geschichte einer Amour fou bewegt. Die beiden Freundinnen werden großartig verkörpert von Schauspielstar Isild Le Besco (SADE, DIE UNSANFTE) und Newcomerin Judith Davis. In den Nebenrollen treten u.a. Johan Libéreau (DOUCHES FROIDES, LES TEMOINS) und Edith Scob (LES YEUX SANS VISAGE, VIDOCQ) auf.
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WoMonGay, Mo, 18.01.20, 20.15 Uhr – Erstauff –engl. OmU-

DONALD STRACHEY: Mord auf der anderen Seite


Mit so viel Sexappeal löst nur einer knifflige Kriminalfälle: Privatdetektiv Donald Strachey, perfekt verkörpert von Chad Allen (SAVE ME). Ein lesbisches Paar (u.a. Margot Kidder aus SUPERMAN, THE L WORD) lebt seit Jahrzehnten ungestört in Stracheys beschaulichem Heimatstädtchen. Doch neuerdings werden die beiden auf gemeinste Weise terrorisiert. Verstört rufen sie ihren Freund Strachey zu Hilfe. Ist das Motiv Homophobie oder steckt etwas anderes hinter den fiesen Attacken, und welche Rolle spielt der Ex von Stracheys Lebenspartner Tim (Sebastian Spence aus DAWSON’S CREEK)? Was als ruhige Detektivstory beginnt, lässt ein Gewirr von Lügen, Verrat und heimlichen Interessen zu Tage treten, gefährdet Stracheys Beziehung und entlädt sich schließlich in einem action-reichen Showdown.
Bei der Verfilmung dieses Strachey-Krimis kann man sich vor allem auf eines verlassen: Dieser Privatdetektiv macht das Genre der Detektivfilme wieder salonfähig UND sexy!
"... als herausragend besetzte Nebenrolle sehen Sie Margot Kidder als lesbische Berufsberaterin." - Los Angeles Times
"... ein zum Nachdenken anregender Krimi." - Yahoo! Movies
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WoMonGay, Mo, 21.12.09, 20.15 Uhr – Erstauff –engl. OmU-

AFFINITY


"Margaret Prior fühlt sich von den Zwängen der feinen englischen Gesellschaft des späten 18. Jahrhunderts eingeengt. Um dem Trübsinn zu entkommen, bewirbt sie sich als „Gesellschaft“ für die Insassinnen einer Frauenstrafanstalt und widmet sich bald mit besonderer Aufmerksamkeit der mysteriösen Selina. Die verurteilte Mörderin hatte zuvor als stadtbekanntes Medium mit ihren spirituellen Fähigkeiten viel Aufmerksamkeit erregt, wurde jedoch verhaftet, nachdem es in einer ihrer Séancen zu einem Todesfall kam. Rückblenden enthüllen Stück für Stück Selinas packende Geschichte, während Margaret bei ihren Besuchen – stets unter scharfer Beobachtung des Gefängnispersonals – immer stärker dem Zauber der verführerischen Frau erliegt. Auch Selina spürt eine ungewöhnliche Seelenverwandtschaft und beschwört Margaret, ihr zur Flucht zu verhelfen.
Nach TIPPING THE VELVET und FINGERSMITH beglückt uns Grossbritanien erneut mit der vorzüglichen Verfilmung eines lesbischen Kostümdramas nach einem Roman von Sarah Waters. Mit seinem Mystery-Plot ist AFFINITY düsterer als seine Vorgänger, zieht aber in puncto Spannung und der Intensität der Lovestory alle Register, bis hin zur raffinierten Wendung am Ende, die eine unerhörte Wahrheit ans Licht bringt!" verzaubert Filmfestival
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WoMonGay, Mo, 16.11.09, 20.15 Uhr – Erstauff –ital. OmU-

ENDLOS


Chiara und Giulia leben in Turin und wollen sich ihren Kinderwunsch erfüllen. Da in Italien eine künstliche Befruchtung heterosexuellen Paaren vorbehalten ist, reisen die beiden in die Niederlande – nach der Bewältigung aller bürokratischen Hindernisse beginnt das Warten auf den Anruf der betreuenden Ärztin. Alles scheint gut zu laufen, doch dann entdeckt Chiara eines Morgens einen Knoten in ihrer Brust. Sie zieht sich immer mehr zurück und verschweigt auch Giulia die Diagnose. Der vormals so freudig erwartete Anruf der Ärztin wird damit zu einer Zerreißprobe für die Beziehung der beiden Frauen. Mit seinem Langfilmdebüt ist Roberto Cuzzillo ein atmosphärischer Film gelungen, der den Sorgen und Gedanken der Protagonistinnen in ruhigen Bildern viel Raum gibt.
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WoMonGay in Cooperation mit den PERLEN, Mo, 19.10.09, 20.15 Uhr – Erstauff –OmU-

BANDAGED


Lucille lebt mit ihrem tyrannischen Vater und der Großmutter in einer abgelegenen Villa. Sie ist erwachsen, fast achtzehn, und sehnt sich danach fernab von zu Haus an der Universität Literatur zu studieren. Der Vater, ein Chirurg, hat für seine Tochter jedoch andere Pläne: sie soll den Weg in die Wissenschaft einschlagen. Lucille sieht aus dieser Situation kein Entkommen. Sie durchstöbert sein Labor und unternimmt einen Selbtmordversuch. Lucille überlebt - in ihrem Gesicht bleiben jedoch hässliche Brandwunden zurück. Ihr Vater bestimmt diese Daheim zu behandeln und stellt zur Pflege eine temperamentvolle Krankenschwester ein. Die Nähe, welche zwischen der Patientin und ihrer Pflegerin durch das tägliche Beisammensein entsteht, lässt die beiden leidenschaftliche Gefühle füreinander entwickeln. Mit dem Entfernen der Bandagen beginnt eine glühende Affäre. Horror im alten Stil vermischt sich mit verbotener Liebe in diesem exzellent gemachten Thriller.
Deutschland/USA 2009, 91 Min., Regie: Maria Beatty, mit Janna Lisa Dombrowsky, Susanne Sachsse
Zur engl. Website geht es
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WoMonGay in Cooperation mit den PERLEN, Mo, 21.09.09, 20.15 Uhr – Erstauff –OmU-

GYMNAST - Band der Liebe


Auch wenn es länger her ist, dass die einstige Olympia-Athletin Jane nach ihrem unfallbedingten Karriereknick eine Sporthalle betreten hat, ihren Körper hat sie stets in Topform gehalten und ein paar Dutzend tägliche Klimmzüge am Garagentor sind für die 43-Jährige eine leichte Übung. Als sie der Zufall mit Gymnastik-Trainerin Sandy und ihrer Power-Studentin Serena zusammenführt, die für eine Show in Las Vegas eine Vertikalseilnummer einstudieren und dazu dringend eine Partnerin suchen, erwacht mit einem Mal wieder echter Ehrgeiz in Jane. Unermüdlich trainieren die beiden Frauen und immer öfter ertappt sich Jane dabei, Serenas Körper und Anmut zu bewundern. Bald ist die Anziehung nicht mehr zu leugnen, die Spannung steigt mit jeder Probe, bis ein Kuss ihre Herzen und Leben gänzlich durcheinander wirbelt.
Mit THE GYMNAST ist Ned Farr ein intensiver, vor Erotik knisternder, unglaublich körperlicher Film gelungen, der bereits sämtliche Publikumspreise auf den diesjährigen lesbisch-schwulen US-Festivals gewinnen konnte. Zu Recht. USA 2006, 96 Min, R: Ned Farr , mtt: Dreya Weber, Addie Yungmee, David De Simone, Allison Mackie
Zur engl. Website geht es
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WoMonGay, Mo, 17.08., 20.15 Uhr – Erstauff – OmU -

Sündiger Sommer


Sexploitation goes Lesbo: der B-Movie Klassiker endlich zu sehen!

Es ist Montag morgen und die Nachbarinnen Denise und Adria bringen wie immer ihre Ehemänner zum Flughafen. Als sie in der Stadt ein lesbisches Paar beobachten, kommen die beiden vernachlässigten Hausfrauen auf die Idee, sich miteinander zu trösten.Doch nur für eine von beiden ist das ein Schritt in eine selbstbestimmte Freiheit – für die andere ist diese lesbische Episode nur eine kurze Ablenkung.
Dieser Film ist eine echte Rarität. B-Film-Regisseurin Barbara Peters, die für das New World Pictures Studio von Roger Corman u.a. den Klassiker HUMANOIDS FROM THE DEEP gedreht hat, wagte sich mit dieser Geschichte über zwei gelangweilte Hausfrauen, die die lesbische Liebe entdecken, auf das Feld des 'Lesploitation Films' - mit viel Gefühl, hintergründigem Humor, Sunshine-Pop-Klassikern und Hippie-Ideen ...
USA 1970, 74 Min., R: B. Peters, mit: Elisabeth Plumb, Alisa Courtney, John Aprea, Wayne Want, Marland Proctor, Luanne Roberts
Die Vorschau gibt es
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WoMonGay, Mo, 20.07., 20.15 Uhr – Erstauff – chin. OmU-

BUTTERFLY


Ein wundervoller Film über Freiheit und Liebe!
Der Alltag von Flavia, eine Frau in den Dreissigern, ist bestimmt durch ihren Job und ihre Pflichten als Ehefrau und Mutter. Die Begegnung in einem Kaufhaus mit der jungen und verführerischen Sängerin Yip weckt in ihr alte Erinnerungen an ihre Jugendliebe Jin. Flavia taucht ein in ihre Vergangenheit und beschliesst, sich auf die Suche von Jin zu machen, die inzwischen Nonne in Macao geworden ist. Die Suche nach Jin ist zugleich eine Suche nach sich selbst und ein Hinterfragen ihres bisherigen Lebens. Trifft sie ihre Entscheidung zugunsten ihrer Familie oder wagt sie den Schritt in eine ungewisse Zukunft? In atmosphärischen, elegischen Einstellungen erzählt die junge Filmemacherin Yan Yan Mak die Geschichte einer Frau, die eine zweite Chance erhält. «Butterfly» ist ein zeitgenössisches Märchen, das durch visuellen Reichtum, sinnliche Musik und eine reizvoll verwobene Geschichte zwischen früher und heute besticht.
(Dig. Auff.)
Die Vorschau gibt es
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WoMonGay -Erstauff.-
Montag, 15.06.09, 20.15 Uhr

Standesgemäß

Nach WAS AM ENDE ZÄHLT der neuen Film von Julia von Heinz!
„Standesgemäß" portraitiert drei adelige Singlefrauen zwischen traditionellem Anspruch und Alltag, zwischen Schloss und Plattenbau, zerrissen von den Erwartungen der Eltern, die sie nicht mehr erfüllen können, und den tief verinnerlichten eigenen Ansprüchen.
Wenn eine adelige Frau unter Stand heiratet, also sagen wir, einen Friseur ehelicht, dann ist sie nicht nur ihren Titel los, sondern auch ihren guten Namen und ihren adeligen Bekanntenkreis. Wenn ein adeliger Mann dasselbe macht, ist alles anders. Die Friseurin wird zur Frau mit Titel und alles ist in Butter. Zugegeben: Das klingt wie ein Luxusproblem. Der Dokumentarfilm von Julia von Heinz aber ist viel mehr, als ein augenzwinkernder Blick auf adelige Singlefrauen, die ihren Prinzen suchen. Einfühlsam schwingt sie sich in die Leben ihrer drei Protagonistinnen ein. Sie fächert deren Gefühlswelten auf, zeichnet drei eindringliche menschliche Portraits und stimmt gleichzeitig einen Abgesang auf eine aussterbende Parallelgesellschaft an. Eine mitreißende Geschichte über bizarre, längst überwunden geglaubte Relikte wie das „Mannesstammprinzip", die Sehnsucht nach Liebe, die Emanzipation vom eigenen Elternhaus und die Suche nach dem Weg in die Moderne.
„Standesgemäß" feierte seine Premiere vor begeistertem Publikum in ausverkauften Kinos bei den Hofer Filmtagen 2008.

WoMonGay -Erstauff.-
Montag, 18.05.09, 20.15 Uhr

Monika Treut: GHOSTED

Einige Monate nach dem mysteriösen Tod ihrer jungen taiwanesischen Geliebten Ai-Ling (Ko Huan-Ju) präsentiert die Hamburger Video-Künstlerin Sophie Schmitt in Taipeh eine Ausstellung, die der Verstorbenen gewidmet ist. Dort lernt sie die Journalistin Mei-Li (Hu Ting-ting) kennen, die Ai-Ling sehr ähnlich sieht. Sie flirten miteinander und Sophie erzählt Mei-Li von ihrer Vergangenheit mit Ai-Ling: Auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater kommt Ai-Ling nach Hamburg, wo sie bei Onkel und Tante wohnt und in deren Speiselokal als Kellnerin arbeitet. Sie erlebt die taiwanesische Community als Enklave, beherrscht von starren Traditionen, aber auch dunklen Geschäftsbeziehungen. Ai-Ling lernt Sophie kennen, die sich sofort in die zarte Taiwanesin verliebt, wird ihre Geliebte und zieht nach kurzer Zeit bei der Künstlerin ein. Doch schon bald gerät die Beziehung in eine Krise, weil Sophie sich durch Ai-Lings fürsorgliche Art eingeengt fühlt. Ihre gemeinsame Geschichte findet durch den ungeklärten Tod Ai-Lings ein gewaltsames Ende.
Mehr Informationen auf der engl. Hompage

WoMonGay -Erstauff.- engl. OmU
Montag, 20.04.09, 20.15 Uhr

I can't think straight

Schon drei Mal hat Tala (Lisa Ray) ihre pompös angesetzten Hochzeitsfeiern platzen lassen. Nun hoffen Mutter Reema (Antonia Frering) und Vater Omar (Dalip Tahil) auf ein baldiges Ende der Geduldsprobe. Kurz vor dem vierten Versuch, ihre attraktive Tochter unter die Haube zu bringen, begegnet Tala in London Leyla (Sheetal Sheth), die mit ihrem guten Freund Ali (Rez Kempton) liiert ist. Tala wird von der Sensibilität und dem Talent der jungen, britischen Inderin angezogen und sagt ihr eine Karriere als Schriftstellerin voraus.
Hinter beiden Frauen wirken traditionsbewusste Familien: Tala entstammt der palästinensischen Oberklasse Jordaniens, Leylas Verwandte sind gutsituierte muslimische Migranten. Eine Reise nach Oxford bringt die beiden Frauen einander näher, doch nur Leyla findet den Mut, auch vor der Familie offen zu ihrer Liebe zu stehen. Für Tala ist ein Coming-Out unvorstellbar. Sie reist zurück nach Jordanien, wo die Hochzeitsvorbereitungen in vollem Gange sind ...
Mehr Informationen auf der engl. Hompage

WoMonGay -Erstauff.- engl. OmU
Montag, 16.03.09, 20.15 Uhr

OUT AT THE WEDDING

Das ist schon kein Lügengebäude mehr, das ist ein Lügen-Wolkenkratzer, den Lexie vor sich aufgetürmt hat. Weil sie davon überzeugt ist, dass ihre konservative Südstaaten-Familie ihren Verlobten, den schwarzen, jüdischen Piloten Dana, nie im Leben akzeptieren würde, hat sie ihm gegenüber kurzerhand die gesamte Familie für tot erklärt. Sie fährt infolgedessen mit dem schwulen Freund, Schandmaul Jonathan, nach North Carolina zur Hochzeit ihrer jüngeren Schwester Jeannie. Zusammen trinken sie sich die überkandidelte Veranstaltung schön und ups, da ist es passiert, der kleine Scherz von Jonathan macht schneller die Runde als Lexie gucken kann: Jetzt glauben alle, sie sei lesbisch! Die pikanten News lassen sich, zumindest auf die Schnelle, nicht mehr korrigieren. Zurück in New York hofft die fälschlich Geoutete, das Problem hinter sich gelassen zu haben.
Doch dann kündigt sich ihre Schwester Jeannie an - wild entschlossen, Lexies "Lifestyle" in Augenschein zu nehmen. Jetzt muss dringend eine Freundin her! Also engagiert Lexie die "echt" lesbische Risa und hält sich recht tapfer beim ersten Besuch in der Lesbenkneipe. Aber wie Lesben eben so sind: Drama, Drama, Drama. Das Karussell der Verwicklungen dreht sich immer schneller. Die Schwiegereltern riechen Lunte und treten überraschend auf den Plan und zu allem Überfluss verguckt sich Mietfreundin Risa in die frisch verheiratete Jeannie...
Regisseurin Lee Friedlander begeisterte bereits mit ihrem Spielfilmdebüt, dem witzigen Liebes-Herzschmerz-Drama GIRL PLAY, mit viel Talent und Humor. Mit der erstaunlichen, ebenfalls schon preisgekrönten Komödie "OUT AT THE WEDDING" setzt sie noch eins drauf. Hier ist nichts, wie es sein sollte und doch alles fast perfekt – garantierter Fun für die ganze "QUEER family"!
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WoMonGay -OmU-
Montag, 16.02.09, 20.15 Uhr

Lizzie Borden: BORN IN FLAMES

Eine Gruppe von Frauen will in einem futuristischen Amerika eine feministische Revolution durchführen.
Wirklichkeit gewordener Zukunftsalbtraum in den USA: Die sozialistische Revolution feiert zehnjähriges Jubiläum. Doch wie schon vor dem Systemwandel ist die Gleichberechtigung von Frauen ein leeres Versprechen geblieben. Im feministischen Untergrund beginnen sich Frauen unterschiedlicher Herkunft und Identitäten zu organisieren. Doch erst als eine führende Persönlichkeit der "Women's Army" ermordet wird, vereinen sich die bis dahin zerstreuten Kräfte und formieren sich zum Gegenangriff, um die weiße, männliche Vorherrschaft zu stürzen.
USA 19836, 90 Min., R: Lizzie Borden (Working Girls, Let's talk about Sex), mit: Honey, Adele Bertei, Jean Satterfield, Florynce Kennedy, Kathryn Bigelow u.a.
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WoMonGay -Erstauff.-
Montag, 19.01.09, 20.15 Uhr

Mein Freund aus Faro

Drehbuchbuchpreis beim Saarbrücker Max Ophüls-Festival, Teilnahme am internationalen Filmfest von Karlovy Vary – keine schlechte Bilanz für ein Kinodebüt. Nana Neul schrieb und inszenierte diese Liebesgeschichte um die 22jährige Mel, die sich spontan als Junge ausgibt, als sich eines Nachts eine junge Anhalterin in sie verliebt. Reichlich Einfallsbereitschaft, Witz und Selbstbewusstsein der burschikosen Heldin sind gefragt, um fortan die Rolle des „Miguel“ aus Portugal aufrechtzuerhalten. Diese Geschichte über die erste Liebe, das Erwachsenwerden und vom Suchen und Finden der Identität wird mit angenehmer Leichtigkeit und einfallsreicher Bildsprache erzählt. Überzeugend, nicht zuletzt Dank der großen Leinwandpräsenz von Newcomerin Anjorka Strechel.
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WoMonGay -Erstauff.-
Montag, 15.12.08, 20.15 Uhr -OmU-

Die verborgene Welt"

(OT "The World Unseen") Nothing Can Stop You From Falling In Love...
Regie: Shamim Sarif
mit Lisa Ray, Sheetal Sheth, Parvin Dabas, David Dennis, Grethe Fox, Colin Moss „Die verborgene Welt“ von Shamin Sarif ist das Erstlingswerk der britischen Autorin, die mit ihrer Lebensgefährtin in London lebt, deren Wurzeln aber in Südafrika und Indien liegen. Und ihren Roman hat sie auch gleich in Südafrika, in der dortigen indischstämmigen Community angesiedelt. Er spielt 1952, in einer Zeit, wo Apartheid und Frauenunterdrückung noch an der Tagesordnung waren. Die brave Ehefrau Miriam erduldet das alles schweigend- bis sie eines Tages die junge, aufsässige Amina kennen lernt, die mit einem Farbigen ein Café betreibt und die sich auch sonst nicht um die Konventionen und Erwartungen ihrer Umwelt schert. Zum ersten Mal erfährt Miriam Spannung und Romantik einer erotischen Anziehung...
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WoMonGay -Erstauff.-
Montag, 17.11.08, 20.15 Uhr -OmU-

tick tock lullaby

Großbritannien 2007, 73 Min
Director Lisa Gornick | mit: Sophie Meyer, Liz Smith, Inge Blackman | Editor Maya T. Harris | 2D Character Animator Lisa Gornick | Sound Michael Needham (u.a.) | Composer Mat Davidson | Cast Jake Canuso, Joanna Bending, Raquel Cassidy, William Bowry
Die wichtigste Entscheidung des Lebens - und je länger man darüber nachdenkt, desto schwieriger wird sie.
Die biologische Uhr bleibt nicht stehen. Die Cartoonistin Sasha und ihre Geliebte Maya denken an Nachwuchs. Zuvor müssen jedoch noch diverse Zukunftsängste aus dem Weg geschafft und der perfekte potentielle Erzeuger gefunden werden. Doch Heteros haben es auch nicht einfach mit der Reproduktion: Die allein stehende Fotografin Gillian schläft mit zahllosen jungen Männern, um sich ihren Babywunsch zu erfüllen. Ihre verheiratete Schwester Fiona möchte ebenfalls schwanger werden, um ihrem unerfüllten Leben einen Sinn zu geben. Doch dafür müsste sie Sex haben, und die Beziehung zu Ehemann Todd ist ziemlich abgekühlt ... Als Sasha anfängt Comic-Figuren zu erfinden, die die Möglichkeiten der Fortpflanzung ausloten, vermischen sich Fiktion und Realität und Sasha projiziert ihre Zweifel auf die Produkte ihrer Fantasie. TICK TOCK LULLABY ist ein amüsanter Film über den "richtigen Zeitpunkt" und den Drang etwas zu erschaffen, sei es Kunst oder ein Baby.
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WoMonGay – Filmfest PERLEN zeigt: -Erstauff.-
Montag, 20.10.08, 20.15 Uhr

HELLO GOODBYE

HELLO GOODBYE gewinnt am FilmKunstFest in Schwerin den REGIEPREIS und am Max Ophüls Festival den INTERFILMPREIS 2008!
Melina (Mona Petri) ist frisch verliebt und voller Tatendrang. Beim Besuch bei ihrem krebskranken Vater (Stefan Gubser) fällt sie dann allerdings aus allen Wolken. Der hat sich von seinem Arzt ein Gift geben lassen und möchte noch an diesem Abend seinem Leiden ein Ende setzen. Dazu ist er auf die Hilfe seiner Tochter angewiesen. Doch Melanie kann sich mit diesem Entscheid überhaupt nicht anfreunden.
Pressestimmen:
"Grosses Kino, grandiose Schauspieler..."
3SAT
“...brutal, zärtlich, schmerzhaft...”
NZZ AM SONNTAG
“HELLO GOODBYE ist ein mutiger Film um ein Tabu-Thema. In einer eindrücklichen Bildsprache zeigt Stefan Jäger, dass zum Sterben auch das Leben gehört und zum Lieben das Loslassen”
.ch
“Grosses Schweizer Schauspielerkino... ein packendes Beziehungsdrama, in dem Mona Petri und Stefan Gubser zu Höchstform auflaufen... zutiefst berührend.”
20 Minuten
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WoMonGay – Filmfest PERLEN zeigt lesbisches Kino -Erstauff.-
Montag, 15.09.08, 20.15 Uhr - franz. OmU

WATER LILIES

Es ist ein heißer Sommer im Vorort Cergy bei Paris. Eine der wenigen Attraktionen: das tägliche Training des Schülerinnenteams im Synchronschwimmen. In der nüchternen Schwimmhalle des Stadtbades üben die Mädchen mit Nasenschutz, Brille und eingefrorenem Lächeln ehrgeizig für die lokalen Meisterschaften. Dabei steht die als Schlampe verrufene Floriane mit ihrem weit entwickelten Körper und lässigem Schlafzimmerblick im Mittelpunkt des Interesses. Von ihren Mitschülerinnen missgünstig beäugt und von den Jungs und Männern ihrer Umgebung permanent angeflirtet, sucht sie eine Verbündete in der stillen Marie. Dritte im weiteren Bunde ist die kindische, pummelige Anne, Maries beste Freundin. Drei Teenager, die die erste Liebe herbeisehnen und gleichzeitig Angst davor haben. Während sich Floriane und Anne in den gleichen Kerl verguckt haben, brennt Marie vor Liebe nach Floriane. Die sonnt sich in der Bestätigung und hält die um sie Werbende mit kleinen erotischen Gesten auf kurze Distanz. Nicht genug für Marie. Und auch Anne hat die intrigant-boshafte Dreierkonstellation satt und sinnt auf Rache … Selten gibt es sie, die wirklich aufwühlenden, wunderbar erzählten Teenager-Dramen, denen es gelingt, das Besondere (auch besonders Schmerzhafte) dieser Zeit zu fassen. Céline Sciamma schildert die Macht und Orientierungslosigkeit des sexuellen Erwachens in allen Höhen und Tiefen: mit einer unglaublich spannenden Geschichte und herausragenden Jungdarstellern ein sehr bemerkenswertes Regiedebüt. Frankreich '07, 35mm, 85 min, französische OmdU
R: Céline Sciamma, mit: Pauline Acquart, Louise Blachère, Adele Haenel, Warren Jacquin, Christelle Baras, Marie Gili-Pierre
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WoMonGay – lesbisches Kino -Erstauff.-
Montag, 18.08.08, 20.15 Uhr + Mi, 20.08., 22.45

XXY

Die Natur macht uns zu Mann oder Frau - oder beidem zugleich ...
Alex ist fünfzehn – und hat ein Geheimnis. Aufgrund einer seltenen Laune der Natur ist sie beides: Junge und Mädchen. Die Eltern sind mit ihr aus Buenos Aires an eine einsame Küste gezogen, weg vom Geschwätz der Leute. Eines Tages kommt ein befreundeter Chirurg mit seiner Familie zu Besuch. Könnte, sollte man vielleicht?
Dabei möchte Alex doch nur den Dingen ihren Lauf lassen. Da kommt ihr Alvaro gerade recht, der sechzehnjährige Sohn der Gäste. Ein Kandidat für das erste Mal? Alvaro ist überrumpelt - und fasziniert von der herausfordernden Art, mit der Alex ans Werk geht ...
Wortkarg und stimmungsstark erzählt die argentinische Regisseurin Lucia Puenzo in ihrem aufsehenerregenden Debüt vom sexuellen Erwachen zweier Heranwachsender
Ein packendes Plädoyer für Toleranz und Selbstbestimmung!
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WoMonGay – lesbisches Kino -Erstauff.-
Montag, 21.07.08, 20.15 Uhr

WAS AM ENDE ZÄHLT

Carla, mit großen Zielen von zu Hause abgehauen...und Lucie, das Straßenmädchen. Getauschte Identität und ein gemeinsames Baby...
Carla ist mit großen Plänen von zu hause abgehauen, sie will nach Lyon, um dort Mode zu studieren. Schon am Bahnhof wird ihr alles gestohlen, sie strandet völlig mittellos und muss sich an Rico halten, der sie aufliest, auf dessen Baustelle sie Gedl verdienen kann, um weiter zu ziehen. Auf der gleichen Baustelle, einem Boot, das zur Kneipe werden soll, lebt Lucie mit ihrem Bruder Michael. Hier ist ihre Welt, ihr Zuhause, hier will sie bleiben.
Wie von Schicksalsfäden werden Lucie und Carla mit ihren gegensätzlichen Lebensentwürfen zusammengeführt. Carla sieht bei Lucie, wie es ist, einen Platz im Leben zu haben, für Lucie öffnet sich mit Carla eine neue, größere Welt.
Als Carla kurz vor ihrer Weiterreise feststellt, dass sie schwanger ist, scheint ihr Traum endgültig geplatzt, denn für eine Abtreibung ist es schon zu spät. Zu einem Arzt kann Carla nicht, da sie über ihren Vater versichert ist. Lucie, die sich sehnlichst wünscht, dass Carla bleibt, schlägt ihr einen Pakt vor: "Du bekommst das Kind unter meinem Namen, ich nehme es dann." Darauf lässt sich Carla ein. Bis zur Geburt verstecken sich die beiden in einer Wohnung, Michael nistet sich als Mitwisser ein. Doch dann will Carla ihr Baby nicht verlassen. Sie fordert von Lucie, sich aus ihrem Umfeld zu lösen, ihren Bruder zu verlassen. Doch die Situation muss erst eskalieren, bis die beiden Mütter zu großen Entscheidungen bereit sind...
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WoMonGay – lesbisches Kino -Erstauff.-
Montag, 16.06.08, 20.15 Uhr

JULIE JOHNSON

engl. OmU
Julie ist 31 und lebt mit ihren zwei Kindern und dem herrischen Ehemann in New Jersey. Ihr Alltag ist ein nicht enden wollender Kreislauf von Waschen, Putzen und Kochen. Ihre Freundin Claire überredet sie, einen Computerkurs zu besuchen. Mit der Zeit entwickelt sich Julie zu einem Physik-Genie – und mit wachsendem Wissen geht die Emanzipation einher.
Eines Tages schmeißt sie ihren Ehemann schließlich raus, und Claire, angesteckt durch Julies Energie, zieht bei ihr und den Kindern ein. Schnell entwickelt sich aus den beiden Freundinnen ein Liebespaar.
Doch während Julie bereit ist, frei und lesbisch zu leben, bleibt Claire auf diesem Weg zurück… (dig. Auff.)
Den Trailer gibt es hier.

WoMonGay – lesbisches Kino -Erstauff.-
Montag, 19.05.08, 20.15 Uhr

LOVE MY LIVE

japan. OmU
Ein Traum von einem Lesbenfilm … aus Japan! Die junge Ichiko ist glücklich mit ihrer Freundin Eri liiert. Als sie sich zum Coming-out gegenüber dem Vater entschließt, erwartet sie eine große Überraschung: Er eröffnet ihr im Gegenzug seine eigene Homosexualität. Damit nicht genug: Ichikos verstorbene Mutter sei ebenfalls lesbisch gewesen. Die Entdeckung gibt Ichiko Gelegenheit, ihre Familie und vor allem ihren Vater ganz neu kennen zu lernen
LOVE MY LIFE ist die filmische Adaption des erfolgreichen gleichnamigen Manga-Comics von Ebine Yamaji, die bekannt für ihre Zeichnungen mit überwiegend lesbischem Inhalt wurde. (dig. Auff.)
Zur japanische Webseite geht es hier.

WoMonGay – lesbisches Kino -Vorpremiere
Montag, 21.04.08, 20.15 Uhr

Itty Bitty Titty Committee

engl. OmU
Länge: 87 Minuten Nach ihrer erfolgreichen lesbischen Komödie „Weil ich ein Mädchen bin“ (1999) meldet sich Regisseurin Jamie Babbit mit der feministischen Untergrund-Komödie „Itty Bitty Titty Committee“ wundervoll zurück. Produziert wurde der Film von der Gruppe Power Up, einer Vereinigung Filmschaffender zur Förderung des lesbischen Film, der Soundtrack bietet angesagte Lesbenmusik von heute.
Anna ist unpolitisch, schüchtern, gerade von ihrer Liebsten verlassen und vom erwählten College abgelehnt worden. Ihr Job in einer Praxis für Brustvergrößerungen ödet sie an. Als Anna eines Abends Überstunden macht, lernt sie die attraktive Sadie kennen, als diese gerade Parolen an die Hauswand der Praxis sprayt. Sadie lädt Anna zu einem Treffen ihrer Gruppe ein. Verknallt in die sexy Anführerin, steigt Anna ein und beteiligt sich an deren nächtlichen Aktionen. Große Erfolge bleiben allerdings aus und die Frauen zerstreiten sich. Doch das erotisierte Mauerblümchen Anna wandelt sich in eine feministische Aktionskünstlerin. Ihre medienwirksame, spektakuläre neue Aktion schlägt ein wie eine Bombe – eine neue Chance für die „Clits in Action“…
Mit gerade 100 000 Dollar Budget hat Jamie Babbit ein rasantes amerikanisches Polit-Märchen kreiert mit viel Power, jugendlichem Idealismus und Spaß am Revoluzzen, super besetzt mit lesbischen Darstellerinnen wie Daniela Sea (Moira/Max aus L-Word) und Jenny Shimizu. CK-One-Model
„Der lesbischste der lesbischen Filme.“ lespress
Mehr zum Film hier.
oder auf der engl. Webseite hier.

WoMonGay – lesbisches Kino
Montag, 17.03.08, 20.15 Uhr

NINAS HIMMLISCHE KÖSTLICHKEITEN

engl. OmU
Zwei wesentliche Dinge hat Nina von ihrem Vater, einem indischen Meisterkoch und Restaurantbesitzer gelernt: dass ein köstliches Gericht der richtigen Mischung von Zutaten bedarf und dass man – nicht nur beim Kochen – immer dem Herzen folgen sollte. Der Tod ihres Vaters bringt Nina nach drei Jahren wieder in ihre Heimatstadt Glasgow, wo sie mit allerlei Veränderungen und alten Streitigkeiten konfrontiert wird. Das „New Taj Restaurant“ ist wegen Wettschulden so gut wie verkauft. Aber Nina lässt nicht locker: Mit Hilfe von Freund Bobbi, einer Möchtegern-Bollywood-Drag-Queen, und Lisa, der (Geschäfts-)Partnerin ihres Bruders, entwirft sie einen Schlachtplan: Zusammen wollen sie den renommierten „Best-of-the-West-Curry Wettbewerb“ gewinnen, um das Lokal zu retten. Doch Ninas Pläne werden von ihren Gefühlen für Lisa durchkreuzt. Folgt sie ihrem Herzen oder entscheidet sie sich für den Familienfrieden? Eine Komödie voller Gewürze und Liebe und mit einem Hauch von Bollywood.
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WoMonGay – lesbisches Kino
Montag, 18.02.08, 20.15 Uhr

LAUREL CANYON

Frances McDormand, Christian Bale), Kate Beckinsale, Natascha McElhone, Alessandro Nivola
Laurel Canyon: So heißt die Straße, die durch das Herz der Hollywood Hills in Los Angeles führt und zu deren Anwohnern seit Jahrzehnten hauptsächlich Musiker und andere kreative Bohemiens gehören. Ausgerechnet hierher zieht es den grundsoliden Harvard-Absolventen Sam und seine Verlobte Alex, die von der Ostküste ins Haus von Sams Mutter Jane, einer bekannten und leicht in die Jahre gekommenen Plattenproduzentin, umsiedeln. Sam will eine Stelle als Arzt in der Neurologie eines Krankenhauses antreten, Alex will hier ihre Dissertation über das Fortpflanzungsverhalten von Fruchtfliegen abschließen. Doch dann kommt alles anders als geplant, als sich herausstellt, dass die zwei in ihrem neuen Heim am Laurel Canyon nicht alleine sind. Denn Jane ist hier noch immer mit der Aufnahme einer Hitsingle für eine junge aufstrebende Rockband beschäftigt - und Sam ist Janes sorgloser Rock-’n’-Roll-Lifestyle schon immer ein Gräuel gewesen.
Während Sam versucht sich von seiner Mutter fern zu halten, und mit seiner Kollegin Sara anbandelt, erliegt seine Verlobte Alex erst dem Charme des Rocksängers und dann auch dem seiner Mutter ... nach zuviel Alkohol und Drogen landen die drei erst im Pool und dann im Bett ...
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WoMonGay – lesbisches Kino
Montag, 14.01.08, 20.15 Uhr

FRAUEN IM JAZZ

ein Film von Greta Schiller und Andrea Weiss (PARIS WAS A WOMAN) 108 Minuten, OmU
Der Jazz ist schwarz und weiblich!
In den 1940er Jahren gab es reine Frauenbands, die den besten Jazz ihrer Zeit gespielt haben. Die INTERNATIONAL SWEETHEARTS OF RHYTHM mischten seit ihrer Gründung 1939 kräftig im Jazzgeschäft mit – als 16köpfiges Frauenpower-Orchester, das es bis in die größten Clubs von New York und Chicago schafften. TINY & RUBY - HELL DIVIN' WOMEN: Musikerinnen wie die Trompeterin Tiny Davis oder die Drummerin Ruby Lucas teilten dabei nicht nur den Swing miteinander, sondern auch eine lebenslange Beziehung. MAXINE SULLIVAN - LOVE TO BE IN LOVE: Sängerinnen wie Maxine Sullivan stiegen aus bescheidenen Verhältnissen zu den gefragtesten Jazz-Stars Amerikas auf. Gretra Schiller und Andrea Weiss haben Maxine Sullivan, Tiny und Ruby und die noch lebenden ‚Sweethearts’ getroffen und zu ihrer außergewöhnlichen Karriere befragt. Originales Archivmaterial gibt den Eindruck von Persönlichkeit und Mut der Musikerinnen und von der Faszination ihrer Auftritte. Spannende Biografien kommen zum Vorschein und eine besondere Künstlerinnenszene wird erstmals filmisch gewürdigt.
Den Trailer gibt es
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WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 17.12.07, 20.15 Uhr

PARIS WAS A WOMAN

ein Film von Greta Schiller und Andrea Weiss D/GB 1996, 79 Minuten, OmU, FSK 0
Colette, Djuna Barnes, Gertrude Stein, Natalie Cillford Barney. Jede einzelne von ihnen ein Genie - und welch atemberaubendes Potential an kreativer Energie, als die berühmtesten Künstlerinnen der Moderne im ersten Viertel dieses Jahrhunderts in Paris zusammentrafen. Sie begegneten einander nicht zufällig, sondern sie entschieden sich bewusst für die Gemeinschaft, in der ihre Schicksale auf vielfältige und oft überraschende Weise miteinander verflochten waren. Sie bildeten jedoch keine monolithische Gruppe: Uneinigkeiten und Konflikte gab es vor allem hinsichtlich künstlerischer Schwerpunkte, politischer Ansichten und Sexualität. Doch traten diese hinter ihrer Freundschaft und dem Respekt vor der Arbeit der jeweils anderen zurück. Wie unterschiedlich ihre Voraussetzungen und Ziele auch waren, was sie vereinte war die Liebe zu Paris, dessen weibliche Eigenschaften es ihnen ermöglichte, sich auf unkonventionelle und selbständige Weise zu verwirklichen und dabei radikale Wege zu beschreiten. Paris bot ihnen die Freiheit, zu leben und zu lieben, wie und wen sie wollten auch wenn es, wie in ihrem Fall, meistens andere Frauen waren ...
Mehr zum Film gibt es
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WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 19.11.07, 20.15 Uhr

Hannelore Elsner: VIVERE

Nach FREMDE HAUT und VERFOLGT der neue Film von Angelina Maccarone
mit Hannelore Elsner, Esther Zimmering und Kim Schnitzer. Die Geschichte zweier Schwestern die eine aufopferungsvoll und Muttersersatz, die andere ein aufmüpfiges und neuerdings schwer verliebtes Teenager-Mädchen. Als die jüngere der beiden plötzlich spurlos verschwindet beginnt eine bewegende Fahrt durch die Nacht, in der eine völlig fremde Frau (H. Elsner) immer wieder auftaucht... Immer wieder verlieren und kreuzen sich die Wege der drei Frauen. Zufälle? Fügung? Eine geheimnisvolle Magie? Wer weiß das schon. Sie alle drei sind verletzte Seelen mit ungewisser Zukunft. Doch sie fordern das Leben heraus, um es gemeinsam neu zu entdecken.
Den Trailer gibt es hier

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WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 15.10.07, 20.15 Uhr -Erstaufführung- PERLEN-das lesbisch-schwule Filmfest hannover zeigt:

CLOSE TO HOME

Israel 2005, 90 min, OmU
Vidi Bilu, Dalia Hagar
Militäralltag in Jerusalem: Die Soldatinnen Smadar und Mirit sind als Straßenpatrouille eingeteilt und kontrollieren Papiere und Taschen von palästinensischen Passanten. Abgesehen davon, dass der Job ätzend ist, haben die beiden erst 18-jährigen Frauen ganz andere Sachen im Kopf – würden lieber bummeln oder ihren Schwärmereien für Jungs nachgehen. Während die aufmüpfige Smadar gern Regeln ignoriert, muss die disziplinierte Mirit nicht selten für die Kollegin einstecken. Doch trotz ihrer unterschiedlichen Temperamente werden sie allmählich Freundinnen. Bis eines Tages der Ernstfall eintritt und ihnen klar wird, wie sehr sie und die meisten anderen im Endeffekt die Realität verdrängen.
Dalia Hager und Vidi Bilu greifen ein hoch aktuelles Thema auf und scheuen sich dabei nicht, Stellung zu beziehen. Der erste explizite Film über die Erfahrungen von Frauen in der israelischen Armee zeigt den dortigen Krieg in seiner ganz normalen Absurdität, wenn sich beispielsweise erwachsene Männer und alte Frauen von Teenagern herumkommandieren lassen müssen und im Gegenzug junge Mädchen darauf angesetzt werden, Attentate zu vereiteln. Er verdeutlicht aber auch den Zwiespalt und das Tabu, zumal für Soldaten, die bestehende Situation in Frage zu stellen. Dieses ungewöhnliche Porträt einer Frauenfreundschaft hat keinen explizit lesbischen Inhalt, sondern versteht sich als wichtiger Beitrag zur Frauengeschichte.
Mehr infos hier

WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 17.09.07, 20.15 Uhr -Erstaufführung-

ONE NIGHT STAND- Pour une nuit

franz. OmU-
Lesbischer Sex-Art-Kultfilm aus Frankreich.
Für einen erotischen, expliziten Lesbenfilm von Lesben für Lesben mit Lesben wurde es Zeit. Die Repräsentation dessen, was lesbischer Sex sei, lag in bisher in der Hand der männlichen Hardcore-Industrie. Die Pariser Fotografin Emilie Jouvet und ihre Freundinnen haben dies geändert!
Authentischer Sex, prickelnde Erotik und gefühlvolle Romantik – made in France. Laiendarstellerinnen überschreiten in einer Reihe intensiver sexy Begegnungen eigene Grenzen und lassen sich zu vielerlei erotischen Experimenten hinreißen.
Androgyne Girls, verführerische Femmes, verspielte Butches und experimentierfreudige Trans-Boys treffen sich zu lustvollen sexuellen Abenteuern. Sie zeigen in dieser Offenheit bisher selten gesehene „echte" lesbische Sexualität in all ihren Facetten und realisieren ihre eigenen Wünsche. ONE NIGHT STAND ist hautnah und unverkrampft in Szene gesetzt von der Pariser Kultfotografin Emilie Jouvet, bekannt für ihre erotische, eigenständige lesbische Ästhetik.
Ein ONE NIGHT STAND, der mehr als nur für eine Nacht gut ist.
81 Min. franz. OmU, dig. Auff., R: Emilie Jouvet
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Mo, 20.08., 20.15 Uhr., 20.15 Uhr

Das Mädchen, das die Seiten umblättert

Zehn Jahre nach einem gescheiterten Vorspiel trifft die ehemalige Klavierschülerin Mélanie erneut auf die Frau, die mit ihrer Taktlosigkeit Schuld am Ende ihrer Träume von der Laufbahn als Pianistin war. Mélanie sinnt auf Rache und beginnt ein subtiles Psychospiel. Denis Dercourts psychologischer Thriller ist exzellent gefilmt und wird von zwei ausgezeichneten Hauptdarstellerinnen getragen. Schade nur, dass die Geschichte nahezu frei von Überraschungen abläuft.
Pressestimmen:
Ein auch musikalisch brillantes Werk. - Sehenswert!
tip berlin
Ein fabelhaft filigraner Psychothriller.
Der Spiegel
Der sehr verhalten inszenierte Psychothriller lebt vom verschleppten Tempo ebenso wie vom virtuosen Zusammenspiel der beiden überzeugend interpretierten Protagonistinnen. Indem so der Zustand der gegenseitigen Belauerung erotisch aufgeladen wird, erhält der Film eine zusätzliche reizvolle Dimension.
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WoMonGay – lesbisches Kino jeden 2. Montag im Monat
Montag, 16.07.07, 20.15 Uhr

MANGO KISS

-engl. OmU-
Lou hat sich ausgerechnet in ihre beste Freundin Sass verliebt. Aber bevor sie ihr Ideal einer romantischen Beziehung in die Tat umsetzen können, wird das niedliche Paar in der Lesbenszene San Franciscos ein Opfer der unbegrenzten Möglichkeiten nicht-monogamen Zusammenlebens. Verführungen gibt es genug – ihre schwarze Domina-Chefin zum Beispiel oder die devote Punk-Gitarristin Mickey. Captain Lou und Prinzessin Sassafrass befinden sich schnell, ohne es richtig zu merken, im erotischen Strudel von Rollenspielen, Eifersucht, Gefühlschaos und schlechten Absprachen... Und so richtig glücklich werden sie durch ihre neue Offenheit nicht. Aber gibt es denn wirklich keine Modelle für eine glückliche und dauerhafte Lesbenbeziehung? Shut up and mango! Mit Witz, viel Tempo und einem schmissigen Jazz-Soundtrack wirft das Spielfilmdebüt von Sascha Rice einen augenzwinkernden Blick auf das „Bermudadreieck“ von offener Beziehung, Freundschaft und Sex in der Lesbenszene, in dem man schon mal Heck und Bug verwechselt. Grundlage des Films ist das erfolgreiche Bühnenstück „Bermuda Triangles: A Non-Monogamy Experiment“ von Sarah Brown.
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WoMonGay/MonGay - lesbisch/schwules Kino –Erstauff.-
Montag, 18.06., 20.15 Uhr

RELAX IT’S JUST SEX

...auf der Suche nach dem queeren Glück!
(OmU)-Singles und Paare, Einsame und Verlassene, Betrüger und Betrogene, Zyniker, Romantiker und gläubige Christen... - eine Clique großstädtischer Thirtysomethings in Los Angeles auf der Suche nach dem queeren Glück: Im Mittelpunkt der rasanten Lifestyle-Comedy steht der attraktive Stückeschreiber Vincey, immer auf der Suche nach dem Mann des Herzens. Er verwechselt schon mal guten Sex mit Liebe und die existentielle Frage, die sich ihm gleich zu Beginn des Filmes stellt und die dann auch im Freundeskreis ausgiebig besprochen wird, ist "schlucken oder nicht"
Seine beste Freundin Tara (brillant: Jennifer Tilly aus BOUND) ist das Herz der multikulturellen, multisexuellen Truppe. Im Spiel um Romantik, Sex und Liebe (nicht immer in dieser Reihenfolge) mischen außerdem mit: ein lesbisches Paar, das keinen guten Sex mehr hatte, seitdem Martina Wimbledon gewonnen hat, der Künstler Buzz, der ganz besondere Theorien zum Thema HIV und AIDS vertritt, und - äußerst sexy - Dwight und Diego, ein höchst konservativ-christlich schwules Paar. RELAX, IT'S JUST SEX mischt mit großer Leichtigkeit die verschiedenen Handlungsstränge und meistert spielerisch die Gratwanderung zwischen ungeheuer witziger Komödie und intensivem Drama. Der artikel lebt von komplexen Figuren, messerscharfen Dialogen und herausragenden Darstellern.br> "Großartig gespielt!"(VARIETY)
"Ein Zeitgeist-definierender Film!"(SIDEWALK)
"Wirklich einer der besten und emotional befriedigendsten Filme der letzten Dekade. RELAX balanciert politischen Anspruch, Humor, Tragik und Menschlichkeit perfekt. Petty und Tilly spielen so gut wie noch nie!"(FRONTIERS)
"Unglaublich witzig - ungeheuer berührend!"(HOLLYWOOD REPORTER)
Regie: P.J. Castellaneta Schauspieler: Jennifer Tilly, Lori Petty, Mitchell Anderson
Den Trailer gibt es hier

WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 21.05.07, 20.15 Uhr

LOVING ANABELLE

-engl. OmU-
Für alle Fans von Lesbenromanzen mit Schmachtfaktor: Bitte zugreifen!
Selbstbewusst, unkonventionell und nie um Widerworte verlegen – das ist Annabelle. Bereits von zwei Schulen geflogen, hält die Senatorentochter Einzug im katholischen Mädcheninternat zur Heiligen Theresa. Doch uniform sind nur die weißen Blusen und Faltenröcke der Schülerinnen – in Annabelles Schlafsaal versammeln sich alle möglichen Charaktere – von der scharfzüngigen Petze bis zur hoffnungslos verklemmten Tierfreundin.
Und dann ist da noch Ms. Bradley – unendlich geduldig und wunderhübsch engagiert sich die Lehrerin für die poetische Bildung der Mädchen. Simone Bradley, die ihre Jugend im selbigen Internat verbrachte, trauert um ihre verstorbene Geliebte Amanda und schafft es beim besten Willen nicht, sich auf ihren langweiligen Verehrer einzulassen. Schamlos beginnt nun Annabelle, die Lehrerin zu umgarnen und schreckt selbst vor einer Rosenlieferung während des Unterrichts nicht zurück. Langsam bröckelt der Widerstand der ehrenhaften Pädagogin und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
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WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 16.04.07, 20.15 Uhr

THE GIRL

-engl. OmU-
Die Malerin, die Sängerin und ihre heißblütige amour fou... In einem Pariser Nachtclub begegnet eine junge Malerin einer rothaarigen Sängerin - Femme fatale, begehrenswert und geheimnisvoll, wunderschön und gefährlich. Eine amour fou um Sex, Liebe und Erotik beginnt... Die Malerin bleibt weiterhin mit ihrer langjährigen Freundin zusammen, die Sängerin trifft sich mit Männern. Das Chaos der Leidenschaften ist vorprogrammiert. Als dann auch noch ein zwielichtiger Fremder auftaucht, der die Sängerin zu bedrohen scheint und mit ihr verschwindet, gerät alles aus dem Ruder. Die Malerin wird zusammengeschlagen, als sie versucht Licht ins Dunkel der Geschichte zu bringen, die Sängerin taucht in den Armen des Fremden wieder auf. Die zerstörende Logik der Begierde nimmt ihren Lauf... "Da weht ein Hauch Rita Hayworth durch den Saal, den frau sich gern gefallen läßt. THE GIRL ist wunderbar gelungenes Genrekino: gefühlvoll, spannend und sinnlich."(SIEGESSÄULE)
Den Trailer gibt es hier

WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 19.03.07, 20.15 Uhr

Maren Kroymann: VERFOLGT

Goldener Leopard in Locarno für ein ausgezeichnetes Drama über eine tabulose Beziehung. Nach FREMDE HAUT der neue Film der Regisseurin ANGELINA MACCARONE und der hamburger Produzentin ULRIKE ZIMMERMANN mit MAREN KROYMANN und KOSTJA ULLMANN (SOMMERSTURM). Eine Obsession gegen gesellschaftliche Konventionen. Ein verstörender Trip in die verborgenen und verdrängten Druckkammern menschlicher Seele.
In der leidenschaftlichen Begegnung mit einem sechzehnjährigen Jungen entdeckt Elsa ihre sexuellen Abgründe.
ELSA SEIFERT (Maren Kroymann), erfolgreiche Bewährungshelferin, geht vollständig in ihrer Arbeit auf. Sie lebt mit Raimar (Markus Völlenklee) dem Vater der gemeinsamen Tochter Daniela zusammen.
Ausgelöst durch den Auszug der Tochter bekommt Elsas tägliche Routine Risse. Jahrzehntelang bewährte Kompromisse leuchten ihr nicht mehr ein, sie ist nicht länger bereit, sich einzufügen. Stattdessen wird sie extrem empfänglich für alles, was ihr Intensität verspricht.
Jan Winkler (Kostja Ullmann), ihr neuer Proband, lockt Elsa aus der Reserve. Seine linkische Hingabe, seine unverhohlenen Angebote, sich ihr sexuell zu unterwerfen, erzeugen in ihr einen Sog, dem sie sich nicht entziehen will.
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WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 19.02.07, 20.15 Uhr –Erstauff.-

LOOKING FOR CHEYENNE

(franz. OmU)"Ich kann nicht mit dir sein, aber auch nicht ohne dich" Das könnte der Wahlspruch dieses Films sein, der zeigt, was passiert, wenn zwei äußerst konträre Charaktere aufeinander prallen. Die Journalistin Cheyenne hat genug von Arbeitslosigkeit und ständigem Geldmangel und will aussteigen, um auf dem Land zu leben. Ihre Freundin, die konservative Lehrerin Sonia, weigert sich mitzukommen. Unfähig, einen Kompromiss zu finden, trennen die beiden sich. Während Cheyenne auf dem Land den Tücken der Natur trotzt, findet Sonia Trost in männlichen und weiblichen Armen. Doch wird sie schließlich begreifen, dass Cheyenne ihre wahre Liebe ist? Und wird Cheyenne zur Vernunft kommen? Der klarsichtige Film von Regisseurin Valérie Minetto zeigt, wie finanzielle Probleme selbst die glühendste Leidenschaft dämpfen können, und ist dadurch romantische Komödie und Gesellschaftskritik in einem. Durch die originelle Vermischung von Realismus und Fantasie – wenn die Charaktere aneinander denken, erscheinen sie real in den Schlafzimmern oder Küchen ihrer Geliebten – und durch die hervorragenden schauspielerischen Leistungen bietet der Film intelligente Unterhaltung, die Herz und Kopf anspricht. (Digital. Auff.)
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WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 15.01.07, 20.15 Uhr-Erstaufführung-

SONJA

Es ist eine Zeit, in der alles sehr zerbrechlich, einmalig und verletzbar ist. In ihrem Freundeskreis spricht Sonja, 16 Jahre alt, erfahren über Sex, aber ihrer besten Freundin Julia erzählt sie, dass sie noch nie mit einem Jungen geschlafen hat – nicht mal mit ihrem Freund Anton. Stattdessen bemerkt Sonja ihre neuen Gefühle für Julia, aber denkt »In die beste Freundin kann man sich doch nicht verlieben«. Die Mutter bemerkt die Gefühle der Tochter und reagiert ablehnend. Sonja begreift, dass sie erstmals in ihrem Leben eine Entscheidung treffen muss...
»Der Ursprung für diese Geschichte liegt in meiner eigenen Jugendzeit in einer kleiner Stadt in Finnland. Unsere Umgebung bestand aus grauen Plattenbauten, aber wir waren 16 und unsere Seelen und unsere Herzen waren voll von glücklichen Farben und unruhigen Träumen... wie die dünnen, sich bewegenden Schwingen des Schmetterling.« Kirsi Marie Liimatainen

WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 11.12.06, 20.15 Uhr-Vorpremiere-

Die Töchter des chinesischen Gärtners

Autor und Regisseur Dai Sijie, bekannt durch sein Meisterwerk „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“, erzählt in seinem Film DIE TÖCHTER DES CHINESISCHEN GÄRTNERS (Les Filles du Botaniste) das berührende und dramatische Schicksal eines weiblichen Liebespaars im China der 1980er Jahre. Er entführt uns in ein geheimnisvolles Universum voller Sinnlichkeit, Begehren und tiefem Gefühl, in dem sich zwei Frauen durch ihre verbotene Liebe in große Gefahr begeben: DIE TÖCHTER DES CHINESISCHEN GÄRTNERS ist ein aufwühlendes Drama über die seelischen Erschütterungen hinter einer strengen familiären Fassade in einem Land mit harten moralischen Gesetzen. In opulenten Bildern erzählt, trifft der Film mitten ins Herz – ein weiblicher „Brokeback Mountain“, der in einer ganz anderen Kultur den Liebenden ähnlich starre Konventionen und grausame Sanktionen auferlegt.
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WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 20.11.06, 20.15 Uhr

Zwei Mädchen aus Istanbul

Nach LOLA & BILLIDIKID der neue Film von Kutlug Ataman. Ein dynamisch pulsierender Film über eine obsessive Frauenfreundschaft, irgendwo zwischen MY SUMMER OF LOVE und GEGEN DIE WAND.
„Ungestüme Frauenfreundschaft ist die Energie, die die beiden Mädchen aus „Zwei Mädchen aus Istanbul“ antreibt, gegen die Erwachsenenwelt und so ziemlich alles Übrige in Istanbul zu wettern. Kutlug Atamans erster Spielfilm seit „Lola und Bilidikid“ ist ein erfrischender Einblick in zeitgenössisches türkisches Leben, der den Ruf des Regisseurs als mitfühlender Beobachter von Außenseitern festigt…“
(Richard Kuipers, variety)

Mehr zum Film gibt es
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WoMonGay – lesbisches Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 16.10.06, 20.15 Uhr -Erstauff.-
Filmfest PERLEN präsentiert:

Chutney Popcorn

(engl OmU)Die Fotografin und Henna-Künstlerin Reena lebt mit ihrer Freundin Lisa zusammen und führt ein von ihrer indischen Herkunft distanziertes Leben. Als sie nach der Hochzeit ihrer Schwester Sarita von deren Unfruchtbarkeit erfährt, will sie ein Kind für die Schwester austragen. Zum Schrecken der konservativen Mutter, die immer noch das lesbische Verhalten ihrer Tochter als vorübergehend missversteht. Doch es verläuft nicht alles nach Plan: Lisa sucht vor Begeisterung das Weite und Sarita interessiert sich plötzlich mehr für Motorräder, als für ein Kind. Nischa Ganatras Erstlingsfilm verbindet alle schwierigen und derzeit hochaktuellen Themen wie lesbische Mutterschaft, lesbische Beziehungsprobleme, bi-nationale Partnerschaften und die Schwierigkeit, zwischen zwei Kulturen zu leben. Dies ist leicht und locker inszeniert und erinnert an ein wenig an „Better-than-Chocolate“. „Chutney Popcorn“ zeigt mit frischem Humor einen ungewöhnlichen Blick auf die lesbische Mutterschaft und kulturelle Zwiespältigkeit. Den Trailer zum Film gibt es
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Montag, 18.09.2006 - 20.15 Uhr

D.E.B.S. - SPY GIRLS

Amerikas heißestes Agentinnenquartett findet seine Meisterin in der des Tötens überdrüssigen Superverbrecherin Lucy Diamond in dieser surrealen Genrepersiflage.
Vier Mädels komplett mit Schuluniform-Miniröckchen sind die letzte Linie der Verteidigung in dieser ziemlich rasant und mit viel Liebe fürs komische Detail gestrickten Teenie-Vairante von "Charlie's Angels" und federleichten Persiflage aufs gegenwärtigen Agentenkino mit seinen weiblichen Überheldinnen. Lesbisches Techtelmechtel zwischen Freund und Feind, pazifistische Message und null Respekt vor Genrekonventionen verleihen dem runden Vergnügen eine angenehm subversive Note.


Homepage für weitere Infos: http://www.sonypictures.com/homevideo/d.e.b.s./index.html


Montag, 21.08.2006 - 20.15 Uhr

Eine Hochzeit zu Dritt - IMAGINE ME AND YOU

Lupenreine romantische Brit-Comedy mit einem Unterschied: Beide Protagonisten sind Mädchen. Rachel heiratet ihren Sweetheart Heck (Matthew Goode aus MATCH POINT). Aber auf dem Weg zum Altar wechselt sie Blicke mit der Hochzeitsfloristin Luce, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Beide sind elektrisiert. Um sie wiederzusehen, gibt Rachel vor, Luce mit dem besten Freund ihres Mannes verkuppeln zu wollen - auch wenn Luce bei einem gemeinsamen Abendessen gesteht, dass sie nur auf Frauen steht. Die langsam erblühende Romanze verändert Rachel, was Heck nicht verborgen bleibt. Er setzt alles daran, seine Frau zurück zu gewinnen. Bissigen Dialoge und gut gesetzte britische Pointen überzeugen mühelos…Hinreißend romantische Komödie mi einer Riege erfrischender Schaupieler/innen -PIPER PERABO (Coyote Ugly), LENA HEADEY (Besessen) und MATTHEW GOODE (Match Point)- über die Macht der Liebe auf den ersten Blick, die mit ihren turbulenten Irrungen, Wirrungen und Schicksalsfügungen vor pulsierender London-Kulisse Erinnerungen an NOTTING HILL oder VIER HOCHZEITEN UND EIN TODESFALL weckt.


Homepage für weitere Infos: http://www2.foxsearchlight.com/imaginemeandyou/


Montag, 17.07.06 um 20.15 Uhr

Transamerica

USA 2005 • Regie: Duncan Tucker • Darsteller­Innen: Felicity Huffman, Kevin Zegers, Fionnula Flanagan, Elizabeth Peña, Graham Greene u.a. • 103Min.

Bree ist eine konservative transsexuelle (Fast-)Frau. Für die letzte Operation, die sie endlich in eine ganze Frau verwandeln soll, spart sie jeden Penny. Doch eine Woche vor der finalen Operation stellt ein Anruf aus dem New Yorker Jugendgefängnis ihr Leben auf den Kopf. Der Anrufer, Toby, ist das Ergebnis einer längst vergessenen, experimentierfreudigen Nacht zu High-School-Zeiten. Als Bree noch Stanley hieß und ein Mann war. Obwohl Bree nichts davon wissen will, schickt ihre Therapeutin sie nach New York. Erst muss mit der Vergangenheit abgeschlossen werden, dann gibt es die lang ersehnte OP. Toby hält Bree zunächst für eine christliche Missionarin, die gestrauchelte Jugendliche bekehren will. Bree sieht keinen Grund, dieses Missverständnis aufzuklären. Doch Tobys Pläne lösen bei Bree Panik aus: Toby will nach L.A., um Stanley zu finden und Porno-Star zu werden. In der Hoffnung, ihn unterwegs bei seinem Stiefvater zurücklassen zu können, bietet Bree ihm an, gemeinsam mit ihm an die Westküste zu fahren. Auf der Suche nach einem Platz in der Gesellschaft und mit viel Sehnsucht im Gepäck begibt sich das ungleiche Paar gemeinsam auf eine turbulente Reise quer durch Amerika. Auf dem Weg nach Westen haben beide entgegengesetzte Ziele: Toby will Stanley finden. Und Bree will Stanley für immer hinter sich lassen ...